Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 143
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Těžba cínové rudy ve středověku

350 Grad). Wenn diese gereinigt, in der Formenpresse zusammengesetzt und eingespannt sind, wird das Zinn eingegossen. Gleich anschließend kühlt man mit einem nassen Lappen die Formen ab und schlägt sie mit einem Hammer auf. Auf der Werkbank werden dann die Nahtstellen des gegossenen Stückes entfernt: es wird „entgratet" und gefeilt. Dann kommt das Stück auf die Drehbank, wird dort mit dem Handstahl abgedreht, geschliffen und poliert. Bei Stücken, die aus mehreren Einzelteilen bestehen, werden die Teile gegossen, geschliffen und schließlich zu einem Stück zusammengelötet.

Gutes Zinn muß einen Glockenklang haben. Je mehr Blei als Zusatz verwendet wird, umso mehr geht die Klangfarbe herunter. Leider enthalten ausländische Zinnwaren, die heute auf dem deutschen Markt angeboten werden, 60 % und mehr Prozent Bleizusätze.

Aus der unerschöpflichen Quelle des Fichtelgebirges, das mit allerhand Metallen und Mineralien von Gott besonders gesegnet war, gehörte auch unser Erzgebirge bis zum Kaiserwald. Am Fuße des Kornberges bei Selb stand die Vorsuchhütte, in der das Erz aufbereitet wurde. In dieser Gegend stand auch die Burg Epprechtstein (690), die heute noch als Ruine steht.

Das war ein kurzer Streifzug durch die Geschichte des Zinngießerhandwerks, an der unsere Vorfahren in Schlaggenwald und Schönfeld bestimmt einen nicht zu geringen Anteil haben.

Im nächsten Heimatbrief werde ich über das Zinngießerhandwerk in Schlaggenwald ausführlicher berichten können, da mir ein ehemaliger Zinngießer und Bürger unserer Heimatstadt, der in diesem Jahr sein 87. Lebensjahr vollendet, wertvolle Aufzeichnungen und Unterlagen zur Verfügung gestellt hat.

Wilhelm Neidhart, Auerbach/Opf.

Hledá se: historie porcelánky Haas & Czyzek a osudy sklomalířů z Horního Slavkova

Geschichte der Porzellanfabrik Haas & Czyzek, Schlaggenwald

Schmelzmaler (Hausmaler) von Schlaggenwald, Schönfeld, Elbogen und Umgebung

Das ist gewiß eine lobenswerte Arbeit, allerdings die aufzuwendende Mühe ist für den Laien kaum ein Begriff. Ich bitte nun meine lieben Schlaggenwalder mir in nachstehenden Angelegenheiten zu helfen, mir aber auch sonst bemerkenswerte Daten über andere Personen mitzuteilen:

1. Wer weiß etwas von Friedrich Schmidt, gestorben am 27. 3. 1913 als Privatier?

2. Auch über Josef Jessel d.J., geboren am 3. 4. 1864.

3. Kleophas Hess, der am 20. 2. 1931 als Ökonom gestorben ist (im Schödlhof)? Er arbeitete von 1895 — 1908 in der Schlaggenwalder Porzellanfabrik, danach arbeitete er in Rußland. Was machte er im 1. Weltkrieg?

4. Ist etwas über Rudolf Pohl, gestorben am 26. 1. 1907, bekannt?

5. Kannte von Euch jemand einen Franz Langhammer, gestorben am 8. 9. 1928? Im Sterbeprotokoll wird er Obermaler genannt, aber im Jahr 1925 wird er noch als Schmelzmaler bezeichnet. Vielleicht arbeitete er im 1. Weltkrieg in der Porzellanfabrik H & C.

6. Wer weiß etwas über Julius Koch, geboren am 5. 11. 1855?

Für Euere Mitarbeit danke ich im voraus bestens. Meine besondere Bitte geht besonders an die alten Mitarbeiter namens Völkl, Neidhard, Rippl u.s.w. Viele meiner Kollegen sind schon gestorben. Daher retten wir was noch zu retten ist.

Paul Pöttig, Lechfeldstraße 10, 8261 Töging am Inn.

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