Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Sudetští Němci jako národnostní skupina – kdo to byl?

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waltigungen und führten Austreibungen und Einweisungen in tschechische Konzentrationslager durch.

In einer zweiten Phase nach der Potsdamer Konferenz der Siegermächte, welche die irreguläre Austreibung beendete, setzte eine große Fluchtwelle nach Bayern ein. Von Januar bis November 1946 wurden dann bei der eigentlichen Vertreibung über 1.000 Eisenbahnzüge mit durchschnittlich je 1.200 ausgeplünderten deutschen Männern, Frauen und Kindern vollgestopft und in die amerikanische, britische und sowjetische Besatzungszone abgeschoben.

In den eineinhalb Jahren des Schreckens wurden über drei Millionen Sudetendeutsche aus ihrer Heimat vertrieben, knapp 250.000 Menschen fanden dabei den Tod: ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!

Die Sudetendeutschen in Zahlen und Vergleichen

A. Die sudetendeutsche Bevölkerung betrug (in Mio. Einwohner)
1. vor dem 2. Weltkrieg im Jahre 1939 — 3,340
2. im 2. Weltkrieg (Stand Anfang 1945) — 3,300
3. nach der Vertreibung (Stand 1950)
a) in der BRD (in Bayern 0,91) — 1,850
b) im westlichen Ausland (u.a. Österreich) — 0,160
c) in der damaligen Sowjetzone — 0,880
d) in der ČSR (ČSSR) — 0,230
e) in Kriegsgefangenschaft/Internierung — 0,006
f) Geburtenentwicklung 1945–1950 — − 0,076
Verbleib geklärt — 3.050
4. Verbleib ungeklärt = Opfer der Vertreibung ca. — 0,250

B. Das Sudetengebiet war mit rund 27.000 qkm im Vergleich zur Größe anderer Länder nur wenig kleiner als Belgien (31.000 qkm), aber größer als Hessen oder Israel (mit je 21.000 qkm).

C. Die Einwohnerzahl mit 3,8 Mio. überstieg 1980 die von Irland (3,5 Mio.) und Schleswig-Holstein (2,9 Mio.).

D. Die Vermögensverluste der Sudetendeutschen betrugen im privaten Bereich nach gesicherten und allgemein üblichen Ermittlungsverfahren etwa 265 Milliarden DM (Stand 1981).

Die sudetendeutschen Kulturleistungen und ihr geistig-kulturelles Erbe

Weltbekannte Forscher und Erfinder stammen aus dem Sudetenland:

Der Konstrukteur des Volkswagens und berühmter Rennwagen, Ferdinand Porsche, der Erfinder der Schiffsschraube, Josef Ressel, und der Entdecker der Erbgesetze, Gregor Mendel.

Seit Johannes von Saaz, dem Schöpfer des „Ackermann aus Böhmen", der ersten Dichtung in neuhochdeutscher Sprache im 15. Jh., künden bis heute Namen, wie Marie von Ebner-Eschenbach, Adalbert Stifter, Bertha von Suttner, Rainer Maria Rilke und andere, von dem großen Anteil sudetendeutscher Schriftsteller und Dichter an der deutschen Literatur.

Aus dem Bereich der Musik sind Christoph Willibald Gluck, Gustav Mahler und Walter Hensel, aus dem Bereich der bildenden Künste Balthasar Neumann, Alfred Kubin, Ferdinand Staeger und viele andere zu nennen. Bei den Geistes- und Naturwissenschaften finden sich Namen wie Ernst Mach, Thaddäus Haenke, Sigmund Freud, die Nobelpreis-

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