- údivu, podivu: Broudāweckn, Herzkaffee! – To je vážně k nevíře! Haalichā Schtrāuhsoock! – Svatý pytle slámy! Nu suā woos! – No tohle!
- rozčilení: Dreeck u drei Nuß! – Kdepak! Držte hubu! Druck di! – Zdrhni, vypadni! Himml, Schimml, Ei(n)brennmöll! – No to je hrůza! Mannā, mannā, mannā ...! – Co se to k tomu dá říct! Servus, Kaisā! – To je pěkná polívčička!
Kuchařské recepty (žertem)
Woos kochst'n heit Gouts? – Co dobrého dneska vaříš? An Tuāp in ānnān u ān Hodān dāzwischn, damit nix uābrennt; oder: gungā Hund u Duāschn. – Hrnec do hrnce a mezi ně starý hadr, aby se nic nepřipálilo; nebo: mladého psa a tuřín.
Rčení
Dāu wiād dā Ådlsbröif kaa Luāch kröign – na tom není nic ostudného, diān juckt dā Buckl – ten je moc drzý, ā wing dschalārn göih – trochu se poflakovat bez cíle, wenn d'Håckschteck blöihā u d'Hummln bockn – nikdy, žádný čas na to nepřijde, mit dā Zeit blöihā d'Håckschteck – jednou to přijde, håut's dich ā bißl? – copak jsi blázen? d'Kinnā u d'Nårrn sogn d'Wåuārāt – děti a blázni říkají pravdu, aus Larifari māchn – dělat něco lehkovážně, hāll auf dā Plåttn sei(n) – být bystrá hlava, dāu is Poln offm – to je kritická situace, döi fiāht an uā wöi d'Sau ān Be(d)lsoock – ta na někoho vyjede pěkně zle, deā mecht ā Gsicht wöi ā Schurā – ten se tváří náramně zle, dāu is mā's söidich haaß wuān – tu mi bylo horko jako v páře, döi zittārt wöi Espmlaub – ta se třese jako osika, påck deinā sie(b)m Zwatschich zåmm! – sbal si svých pět švestek!
Žertovná slova
Ich schtöll mi recht gään zān Essen, wenn i nuā bā dā Arwāt liegn kuā – rád si postavím se k jídlu, jen když u té práce mohu ležet, bessā ā Flöich in dā Suppm åls wöi gåuā kaa Fleisch – lepší moucha v polévce než vůbec žádné maso.
Posměšný veršík
Håns, Schwånz, Kniādldruckā, im ārān Kreizā Kåndlzuckā, im ārān Kreizā schtinkāts Fleisch, is ān Håns sei Leibschpeis – Hans, ocásek, mačkač knedlíků, za jeden krejcar kandovaný cukr, za jeden krejcar smrduté maso, to je Hansovo oblíbené jídlo.
Přísloví
Weā nix dāheiāt u nix dāirbt, deā bleibt ā årmā Teifl bis ā schtirbt – Kdo nic nezíská sňatkem ani dědictvím, zůstává chudák do smrti; fröih aufschtöih u bål heiärn håut nuch nöimāts gschådt – brzy vstávat a brzy se ženit ještě nikomu neuškodilo;
Ausrufe**
- des Erstaunens, der Verwunderung:
Broudāweckn, Herzkaffee! – Das ist ja nicht zu fassen!
Haalichā Schtrāuhsoock! – Heiliger Strohsack!
Nu suā woos! – Na, so was!
- der Verärgerung:
Dreeck u drei Nuß! – Denkste! Pfeifendeckel!
Druck di! – Verdrücke dich, hau ab!
Himml, Schimml, Ei(n)brennmöll! – Ja, zum Donnerwetter!
Mannā, mannā, mannā ...! – Was sagt man denn dazu!
Servus, Kaisā! – Da haben wir den Salat!
Kochrezepte (scherzhaft)
Woos kochst'n heit Gouts? – Was kochst du heute Gutes?
An Tuāp in ānnān u ān Hodān dāzwischn, damit nix uābrennt; oder: gungā Hund u Duāschn. – Einen Topf im anderen und ein altes Tuch dazwischen, damit nichts anbrennt; oder: jungen Hund und Rüben.
Redensarten
Dāu wiād dā Ādlsbröif kaa Luāch kröign – da ist nichts Ehrenrühriges dabei,
diān juckt dā Buckl – der ist übermütig,
ā wing dschalārn göih – sich ziellos herumtreiben,
wenn d'Håckschteck blöihā u d'Hummln bockn – zu keiner Zeit, niemals,
mit dā Zeit blöihā d'Håckschteck – irgendwann ist es soweit,
håut's dich ā bißl? – spinnst du denn?
d'Kinnā u d'Nårrn sogn d'Wåuārāt – Kinder und Narren sagen die Wahrheit,
aus Larifari māchn – aus Leichtsinn machen,
hāll auf dā Plåttn sei(n) – ein kluger Kopf sein,
dāu is Poln offm – das ist eine kritische Lage,
döi fiāht an uā wöi d'Sau ān Be(d)lsoock – die fährt einen aber arg böse an,
deā mecht ā Gsicht wöi ā Schurā – der schaut gar grimmig drein,
dāu is mā's söidich haaß wuān – da wurde mir siedend heiß,
döi zittārt wöi Espmlaub – die zittert wie Espenlaub,
påck deinā sie(b)m Zwatschich zåmm! – packe deine sieben Sachen!
Scherzworte
Ich schtöll mi recht gään zān Essen, wenn i nuā bā dā Arwāt liegn kuā – ich stehe gern beim Essen, wenn ich nur bei der Arbeit liegen kann,
bessā ā Flöich in dā Suppm åls wöi gåuā kaa Fleisch – besser eine Fliege in der Suppe als gar kein Fleisch.
Spottvers
Håns, Schwånz, Kniādldruckā, im ārān Kreizā Kåndlzuckā, im ārān Kreizā schtinkāts Fleisch, is ān Håns sei Leibschpeis –
Hans, Schwanz, Knödlverdrücker, um einen Kreuzer Kandiszucker, um einen Kreuzer stinkendes Fleisch, ist dem Hans seine Leibspeise.
Sprichwörter
Weā nix dāheiāt u nix dāirbt, deā bleibt ā årmā Teifl bis ā schtirbt –
Wer nichts durch Heirat und Erben gewinnt, bleibt ein armer Teufel, bis er stirbt;
fröih aufschtöih u bål heiārn håut nuch nöimāts gschådt –
früh aufstehen und bald heiraten hat noch niemandem geschadet;
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