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wie er, und der unter seinen Jagdhelfern beschäftigt war. Der Monarch begrüßte ihn immer herzlich und einmal sagte er zu ihm: „Na Naaz, schaust noch gut aus, bist sicher kerngesund". Ja, ja, meinte der Naaz und schaute Luitpold treuherzig an: „Kann zwar noch laufe und schwätze, aber mit dem Kopp gehts halt nimmer so richtig. Kann nix mehr merke." Da meinte der Prinzregent: „Ich bin genau so alt wie Du, Naaz, aber ich merk noch nichts im Kopf." Da sagte der Naaz ganz leise, daß es die Umstehenden nicht hören konnten: „Mir merke des nit, awwer die annern."
Die Jagdherren konnten jederzeit querfeldein die Straße passieren. War eine Jagd im Gange, mußten fahrende oder reitende Boten eine längere Rast einlegen. Den Geistlichen war damals bei Strafe des Banns das Jagen verboten, denn es sei dem Krieg verwandt. Die Erzbischöfe von Mainz wußten aber bald das Gesetz zu umgehen.
Maler und Dichter hat die Schönheit des Spessarts zu großen Werken inspiriert. Viele Bäche murmelten durch den Wald und betrieben Mühlen. Ein Verslein fällt mir ein:
Rauschend durch die Mühlen spring ich,
spiele gern und heiße Lohr,
von den Müllerburschen sing ich,
der sein treues Lieb verlor.
Die Reise auf der Nürnberger Straße war und blieb immer ein Abenteuer.
Nun ist aus dem einstigen gefahrvollen Weg die Autobahn geworden. Sie führt uns in unsere alte Heimat. Die Meisten, die zum Schlaggenwalder Treffen nach Auerbach oder Kahl am Main fahren, müssen sie passieren. Viele wohnen oder wohnten in der Gegend, von der ich erzählte.
Darum hoffe ich, daß die kurze Reise in die Vergangenheit unserer neuen Heimat ein wenig Freude gemacht hat.
A. Egerer, geb. Lochschmied (Schönfeld)
Verschiedenes und Erben gesucht
Wir bitten die Bezugsgebühren für den Schlaggenwalder Heimatbrief einzuzahlen!
Verschiedenes:
Wieder gingen Zahlungen ein auf denen mein Absender angegeben wurde. Wir können diese Einzahlungen nicht festhalten. Wir bitten deshalb diese Landsleute bei eventl. beigefügter Zahlkarte uns keine Grobheiten wegen der von uns nicht verschuldeten Fehlleistung vorzuwerfen.
Frau Dir. i.R. Ernestine Müller möchte die angesammelten vollständigen Heimatbriefe an Liebhaber dieser Schriften abgeben. Bitte, wenn Interesse besteht, sich an Frau Dir. i.R. Ernestine Müller, Schulstr. 2 in 6348 Herborn-Seelbach wenden.
Ich bitte mir keine Schulbilder zu schicken, auf denen nicht die Namen in Maschinenschrift angegeben sind. Ich bin nicht in der Lage oft stundenlang entziffern zu müssen, wer die einzelnen Schüler sind.
Erben gesucht
In der Folge 179 des Heimatbriefes wurde bereits eine Anzeige veröffentlicht, nach der Nachkommen der Familie Franz Josef und Franziska Trötscher aus Schlaggenwald zwecks Beerbung gesucht werden. Sollten Nachkommen vorhanden sein, so möchten sie sich mit der Hoerner Bank GmbH Lohfortstr. 26 in 7100 Heilbronn, Aktenzeichen Es/Ma. in Verbindung setzen. Wer weiß noch Bescheid über die Schlossereheleute Trötscher, deren Haus gegenüber des Gasthauses Wien (Stotz) an der Flut gewesen war. Ich kann mich noch an den Schlossermeister Trötscher erinnern, der damals anfing sich mit Landwirtschaftlichen Maschinen zu befassen. Bitte macht eventl. Bekannte auf diesen Aufruf aufmerksam.
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