2. Fischer-Treffen in Büchenbach bei Erlangen/Ofr.
Vom Fischertreffen grüßen unsere Landsleute aus Poschitzau.
[obr] Von links nach rechts: Schwester Anna (78 Jahre), Berta (80 Jahre), Josefine (75 Jahre) und Bruder Josef (73 Jahre).
Am 25./26. August 1984 wurde wieder einmal zu einem Treffen der „Fischer's" aus Poschitzau, deren Nachkommen und Angeheirateten eingeladen.
Da die Verwandtschaft ganz verstreut wohnt, ist der Raum Erlangen der ideal gelegene Treffpunkt. Es ist nicht ganz leicht eine so große Familie unter einen Hut zu bringen. Immerhin müssen die Verwandten und Angehörigen aus Grafing bei München, Rehau, Oberkotzau und Tauperlitz/Ofr., Nieder-Eschbach bei Frankfurt/Main, Nidderau/Krs. Hanau, Lohrhaupten im Spessart, Ravensburg/Weingarten, Weilheim/Obb., Sonthofen/Allgäu und Thlane bei New York/USA anreisen. Leider waren seit unserem letzten Beisammensein schon wieder 7 Jahre vergangen und alle freuten sich auf das Wiedersehen. Aber eine Hiobsbotschaft erreichte uns zwei Tage vorher. Der Bruder Ernst Fischer aus Weilheim ist im Alter von 82 Jahren verstorben. Besonders die noch lebenden Geschwister Berta, Anna, Josef und Josefine waren sehr betroffen. Nach einigen Telefongesprächen beschlossen wir das Treffen doch zu starten. Am Samstag nachmittag waren alle da. Es war ein Drücken, Freuen und Weinen, bis sich alle begrüßt hatten. Bei der Kaffeetafel zählten wir immerhin 34, davon waren 11 Kinder und Jugendliche. Auch unter der Jugend herrschte rege Unterhaltung.
Wir hoffen, daß durch solche Treffen der Kontakt auch unter der 3. Generation erhalten bleibt. Nach dem Abendessen saßen wir gemütlich beieinander. Es wurde ein Film von Schlaggenwald gezeigt, alte Lieder aus der Heimat gesungen und humoristische Vorträge gehalten.
Am Sonntag folgte nach einem gemeinsamen Gottesdienst und anschließendem Mittagessen das große Fotografieren. Nach dem Abschiedskaffee ging es heimwärts, aber mit dem festen Versprechen, uns in drei Jahren wieder zu treffen. Die Fischer-Geschwister fuhren von hier gleich über München nach Weilheim, um ihrem Bruder die letzte Ehre zu erweisen.
Es ist noch nachzutragen, daß sich drei Wochen später fast alle wieder trafen zum Begräbnis des Schwagers Emil Weitzer aus Grafing, der beim Treffen noch alle mit seinem Humor erfreut hatte.
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