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auch die Bayerische Landesstiftung bezuschusse, solle der Zusammenfassung der wichtigsten kulturellen und wissenschaftlichen Einrichtungen der Sudetendeutschen Volksgruppe, der Dokumentation ihrer kulturellen Leistungen, der Pflege ihres Kulturgutes sowie der geistig-kulturellen Ausstrahlung in die Volksgruppe und nach außen dienen.
Die Bayerische Staatsregierung habe die 1954 übernommene Schirmherrschaft über die Sudetendeutsche Volksgruppe nie als ein einseitiges Geben angesehen, sondern stets als ein fruchtbares, allen nützliches Verhältnis und als ein wesentliches politisches Element und damit als Teil der traditionellen Liberalität Bayerns empfunden. 30 Jahre bayerische Schirmherrschaft hätten gezeigt, daß dieser Weg der richtige war im Interesse der Sudetendeutschen, im Interesse Bayerns und im Interesse einer friedlichen Ordnung in Europa, erklärte Minister Dr. Pirkl.
ZITAT DES MONATS
Dies aber ist die schlimmste Verletzung der Menschenrechte:
wenn man Menschen das Recht auf ihre Heimat nimmt, und sie zwingt,
ihre Heimstätten zu verlassen.
ALBERT SCHWEITZER
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schließt den Verzicht ein, auf Kosten anderer „seinen Frieden" zu verwirklichen.
Leider gibt es eine Unzahl von Beispielen, wie Frieden eigentlich nicht sein soll. Ein dauernder Frieden kann nur dann herrschen, wenn alle ihn wüschen und auch einzuhalten bereit sind. Nicht aber, wenn es Kräfte gibt, die in der Einhaltung des Friedens von anderen eine Chance sehen, ihren Herrschaftsbereich auszudehnen.
Man muß dies alles bedenken, wenn man die Aktivitäten, die zur Friedenssicherung entfaltet werden, betrachtet.
Kein vernünftig denkender und verantwortungsvoller Mensch kann den Krieg wollen. Es ist aber beinahe verantwortungslos zu nennen, wenn man glaubt, daß man ihn vermeiden kann, indem man sich selbst wehrlos macht. Dies würde nur dazu führen, einen aggressiven und auf Machtausübung bzw. Machterweiterung bedachten Nachbarn zu seinem Ziel zu bringen.
Was wir alle brauchen und auch anstreben müssen, ist ein dauerhafter Frieden in Freiheit, denn nur durch ihn wird es möglich sein, die Welt vor der atomaren Katastrophe zu bewahren. Dafür haben wir, so sonderbar es klingen mag, auch mit der Waffe in der Hand einzutreten. Nicht aber, um sie zu gebrauchen, sondern um zu zeigen, daß uns der Friede ein so wertvolles Gut ist, daß wir dafür sogar zu kämpfen bereit wären.
Karsten Eder
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