Grüße des Bürgermeisters der Patenstadt
[obr] Auerbach
Grüße des Bürgermeisters der Patenstadt
Auerbach in der Oberpfalz, 1. Dezember 1983
Meine lieben Schlaggenwalderinnen und liebe Schlaggenwalder!
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit ..."
Sie werden solch schöne, alte Adventslieder in diesen Tagen singen und am Weihnachtsfest voll Sehnsucht an Ihre liebe Heimat denken.
Die Vorweihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnung; sie ist die Zeit der Kinder, aber auch der Erwachsenen.
Wie schön wäre es, könnten wir, die Bürger der Stadt Auerbach, mit Ihnen, unseren Patenkindern aus Schlaggenwald und Umgebung, auch einmal in einer Feierstunde Weihnachten gemeinsam begehen. Weil dies wohl kaum möglich ist, freuen wir uns auf das Treffen in unserer Stadt im September des nächsten Jahres. Ich darf Sie dazu im Namen des Stadtrates, aber auch ganz persönlich, schon jetzt herzlich einladen.
Zur Heiligen Nacht, zu den Festtagen und für das ganze Jahr 1984 Gottes Segen wünschend verbleibe ich
mit herzlichen Grüßen
Ihr Hanni Haberberger, 1. Bürgermeister
Weihnacht
Und wieder geht zu Ende ein schicksalschweres Jahr.
Es brachte keine Wende, blieb alles wie es war.
Noch immer ist verschlossen uns unsrer Ahnen Land.
Auch sind wir ausgestoßen, entrechtet und verbannt.
Und doch wir müssen hoffen, in dieser trüben Zeit,
daß einst uns wieder offen das Tor zur Seligkeit.
Das Recht geht nie verloren, trotz allem was geschehn,
wenn alle wir verschworen und treu zusammenstehn.
Dies freudig zu geloben, zu künden mit Bedacht,
sei jedes Herz erhoben zu dieser hohen Nacht.
(Frau Julie Richter sandte dieses Gedicht bereits im letzten Jahr ein, leider kam es zu spät an)
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