Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 168
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Slavkovský porcelán

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obr] In der Packerei: Rudi Paulus, Oskar Kraus, Bräuer und Kreiss

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Znovusjednocení Německa v míru a svobodě zůstává oprávněným požadavkem

Wiederherstellung der deutschen Einheit in Frieden und Freiheit bleibt berechtigte Forderung

Staatsminister Dr. Fritz Pirkl:

Die Ostpolitik der Bundesregierung in den vergangenen 12 Jahren sei auf falschen oder falsch eingeschätzten Grundsätzen aufgebaut. Sie sei darüberhinaus dazu angetan, die Bundesrepublik Deutschland in die gefährliche Lage einer sog. „Neutralität" zwischen Ost und West zu bringen. Staatsminister Dr. Fritz Pirkl, der im Mai d. J. anläßlich der Landesversammlung des Bundes der Mitteldeutschen in Ansbach sprach, verwies auf die imperialistische Weltpolitik der Sowjetunion, die konsequent und weltumspannend ihre Positionen auszubauen suche. Dies geschehe in Schwarzafrika und Nahost, mit aller Brutalität in Afghanistan und neuerdings — wenn auch noch in verschleierter Form — wiederum verstärkt in Polen.

Im Vergleich zu den ostdeutschen Landsleuten oder gar zu den Deutschen in Ost- und Südosteuropa befanden sich die Mitteldeutschen noch in einer relativ einfacheren Lage. Sie könnten durch Funk und Fernsehen, durch immer wiederkehrende Besuche von Freunden und Verwandten aus der Bundesrepublik, sowie durch Museen, Archive und Kulturdenkmäler der gemeinsamen deutschen Geschichte und der europäischen Kultur eng verbunden bleiben. Dies, obwohl die SED alles unternehme, um das Bewußtsein umzuwandeln — bis hin zu einer „sozialistischen Nation". Demgegenüber mußten die Ostdeutschen vielfach sogar auf kulturelle Eigenständigkeit verzichten. Zum Teil wurde mit Gewalt der Versuch unternommen, Städten, Dörfern und Landschaften ein völlig neues Gesicht aufzuprägen.

Deshalb sei es eine wichtige Generationenaufgabe, daß kulturelle Traditionen, Geist und Geschichte der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge nicht einfach verloren gingen, sondern zu einem festen Bestandteil unseres allgemeinen Bildungsgutes wurden.

Sraz ročníků 1924–1928 v Alzenau

Achtung! – Es findet statt: „Das Klassentreffen der Geburtsjahrgänge 1924 – 1928"

Auch Jahrgänge drüber oder drunter sind eingeladen!

Wir treffen uns am Samstag, dem 18. September, ab 14 Uhr und am Sonntag, dem 19. September, ab morgens bis zum zeitlich unbegrenzten Abreise im Eiscafé Reising in Alzenau – OT Wasserlos an der Hauptstraße (Ortsmitte). Zimmerbestellung für evtl. Übernachtung: Hotel-Restaurant „Krone", 8755 Alzenau-Wasserlos, Hahnenkammstraße 37, Telefon (06023) 6025.

Alzenau liegt bei Aschaffenburg, direkt an der Autobahn Gießen. Abfahrt von Würzburg/Frankfurter Autobahn am Seligenstädter Kreuz auf die Autobahn Gießen, dann entweder Ausfahrt Karlstein-Mömbris oder nächste Ausfahrt Alzenau, Kahl, Schöllkrippen.

In der Annahme, daß ich mit meinem Einladungsaufruf im vorangegangenen Heimatbrief Euere heimatliche Verbundenheit geweckt habe, sehe ich mit freudiger Erwartung Euerer Teilnahme am Jahrgangstreffen entgegen.

Euere Schulfreundin und Landsmännin
Anni Zimowski, geb. Wawersich
Somborner Straße 32
8755 Alzenau — Tel. (06023) 8884

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