Der Dank des Sprechers
Der Dank des Sprechers
Der 34. Sudetendeutsche Tag in Wien war ein Ereignis, das unsere Volksgruppe in den Mittelpunkt des Geschehens rückte. Presse, Funk und Fernsehen widmeten dem Treffen der Landsleute in der Kaiserstadt eine umfangreiche teils wohlwollende, teils kritische Aufmerksamkeit. Für die gut 130 000 Landsleute, die an diesem Sudetendeutschen Tag teilnahmen, bleibt er, nicht anders als 1977, ein Erlebnis besonderer Art.
Das weithin vernehmbare Bekenntnis der Sudetendeutschen zum Heimat- und Selbstbestimmungsrecht und zu einem freien vereinigten Europa der Völker und Volksgruppen führte der Welt vor Augen, daß die sudetendeutsche Volksgruppe auch im vierten Jahrzehnt nach ihrer brutalen Austreibung lebt und ihr Selbstverständnis bewahrt hat.
Neben den offiziellen Großveranstaltungen, der feierlichen Eröffnung in der Wiener Stadthalle und der Hauptkundgebung auf dem Wiener Heldenplatz nach vorangegangenem Gottesdienst, waren die begleitenden Ausstellungen über Franz Metzner und Hans Kudlich, die Vorträge des Rahmenprogamms und der großartige Volkstumsabend und Fackelzug der Sudetendeutschen Jugend, Zeugnisse für geistige Vielfalt und Lebendigkeit des Sudetendeutschtums, das in einer großen Tradition wurzelt und gleichzeitig Brücken in die Zukunft schlägt. Hierfür zeugen auch die Leistungen der diesjährigen Kulturpreisträger aus der Mitte unserer Volksgruppe.
Die friedliche Heerschau der Sudetendeutschen, die zu Pfingsten 1983 in der Metropole des alten und des neuen Österreich stattfand, erfüllt all jene, die innerhalb der Sudetendeutschen Landsmannschaft und Volksgruppe Verantwortung tragen, mit Befriedigung und Zuversicht, aber auch mit Stolz und Dankbarkeit.
Der 34. Sudetendeutsche Tag war eine Gemeinschaftsleistung, an der viele ihren Anteil hatten. Dank gebührt an erster Stelle dem Bundespräsidenten der Republik Österreich, Dr. Rudolf Kirchschläger, der uns in Wien begrüßte, an der Spitze Altbundeskanzler Dr. Bruno Kreisky und Bundeskanzler Dr. Sinowatz, die uns die Durchführung trotz massiver Proteste aus Prag ermöglichten.
Dank gebührt der Bundeshauptstadt Wien, dem Lande Niederösterreich, den Wiener Messegesellschaften, dem Presseclub „Concordia" und allen Instanzen und Personen, die uns in Wien ihre Hilfe angedeihen ließen, nicht zuletzt den Landsleuten in der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) mit Bundesobmann Msgre. Prof. Dr. Koch an der Spitze. Ihre kameradschaftliche Mitarbeit in Verbindung mit der Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten war für das Gelingen des 34. sudetendeutschen Tages unentbehrlich.
Mein Dank gilt nicht minder den Vorstandsmitgliedern der Sudetendeutschen Landsmannschaft, den hauptamtlichen Mitarbeitern unserer Bundesgeschäftsstelle, der wackeren Schar um den Geschäftsführer des Sudetendeutschen Tages, Lm. Dieter Max, der Pressestelle und der Sudetendeutschen Jugend, deren Feierstunde am Pfingstsonntagabend am Heldenplatz allen
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