Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 170
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Proč se Bůh stal dítětem?

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möglich.

darum, ein Stück religiöser Tradition unserer böhmischen Heimat zu verlebendigen, sondern auch ein Stück jener Jesuskindfrömmigkeit wieder in Erinnerung zu bringen und zu wecken, wie sie einmal in gläubiger Verehrung und frommer Anbetung lebendig war, in unserer Zeit aber weithin verlorengegangen ist. Schuld daran tragen sicher manche Katecheten, die eine solche Verehrung des Jesuskindes belächeln und manche auch katholische Exegeten, für die die Kindheitsgeschichte bei Matthäus und Lukas nur fromme Legende ist, und dabei übersehen, daß die Kindheit Jesu zur historischen Wirklichkeit der Menschwerdung des Sohnes Gottes gehört.

Es wird mir unvergeßlich bleiben, als ich 1978 mit einer Pilgergruppe die Wirkungsstätten unseres neuen Heiligen, Bischof Johann Nepomuk Neumann besuchte. Da begleitete uns der 82jährige Redemptoristenpater Litz aus Buffalo zu den Niagara-Fällen, denn er war am Heiligsprechungsprozeß wesentlich beteiligt. Als er sich an einem Abend im großen Speisesaal des Hotels Intercontinental verabschiedete, bat er, es mit einem Kindergebet tun zu dürfen, das ihm seine deutsche Großmutter aus München vor 75 Jahren gelehrt hatte. Gerne haben wir ihn dazu ermuntert und so stand der greise Mann wie ein Prophet mitten im großen Speisesaal und alle Anwesenden wurden still als er betete: „Jesukindlein, komm zu mir, mach ein frommes Kind aus mir. Mein Herz ist klein, darf niemand hinein, als Du mein liebes Jesulein." Moderne mögen darüber lächeln, wir waren tief beeindruckt, von der Frömmigkeit, die der hochbetagte Mann seiner gläubigen Großmutter aus München verdankt. Herr, gib uns viele Mütter und Großmütter, die ihre Kinder und Enkel so beten lehren.

Und Ihr alle tut nichts Falsches, wenn Ihr in den Weihnachtstagen noch gläubig und fromm beten und singen werdet: Zu Betlehem geboren ist uns ein Kindelein, das hab ich auserkoren, sein eigen will ich sein, Eja, Eja, sein eigen will ich sein." (Christkindlied des P. Friedrich von Spee † 1637). Von ihm stammt auch das folgende Gebet: „O Jesulein, o Gottessohn, ein Kripp voll Stroh, das ist Dein Thron? Ein Stall Dein Hof, Dein Hofgesind der Esel und das plumpe Rind. Kindelein im Stall, mach uns selig all, Kindelein im Stroh, mach uns froh."

Ich schließe mit einem alten Weihnachtsspruch: „Das Kindlein das Maria hält, ist Gottes Sohn, der Herr der Welt. Es kommt zu uns das heilige Kind, die wir so arg verworren sind, in Not und viel Beschwerden. Der Heiland ist es und der Held, der wider alle Feind sich stellt, auf dieser dunklen Erden. Und wer es mit dem Kinde wagt, am Ende muß ganz unverzagt, sehr stark und fröhlich werden."

Präl. Dr. Karl Reiß

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Vánoční pozdrav rodákům z Horního Slavkova (Schlaggenwald)

Liebe Schlaggenwalderinnen und liebe Schlaggenwalder!
Liebe Schlaggenwalderinnen und liebe Schlaggenwalder!

Wir begehen im Dezember das große Fest der Geburt des Göttlichen Kindes.

Weihnachten ist auch das Fest der Liebe, der Gemeinschaft und der herzlichen Verbundenheit. Es ist das schönste und an Verinnerlichung reichste Fest des Jahres, das nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen so viel zu sagen hat.

Unsere Gedanken gehen noch einmal zurück in unsere eigenen Kindertage, an das Weihnachtsfest im Elternhaus, das uns alle als ein Erlebnis besonderer Art durch das ganze Leben begleitet.

So werden auch Sie, die Sie Ihre alte Heimat verlassen mußten, mit Ihren Gedanken in Ihrer Sudetendeutschen Heimat sein. Die Treue zu Ihrer Heimat, das kann ich immer wieder feststellen, ist ungebrochen. Mögen die kommenden Weihnachtstage Ihnen allen auch in der neuen Heimat viel Freude bereiten.

Gottes Segen zur Heiligen Nacht, zu den Festtagen und für das ganze Neue Jahr!

Stellvertretend für den Stadtrat, die Bürgerschaft der Stadt Auerbach und ganz persönlich, grüße ich Sie sehr herzlich.

Ihr Hanni Haberberger
1. Bürgermeister

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