Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 169
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Vzpomínky dvou rodaček z Rabensgrünu

Verbindung eingehen können. Meine Anhänglichkeit an die alte Heimat und die dortigen Erlebnisse von einst sind zu lebendig. Sie lassen eine Veränderung nicht zu. Mein Hobby ist es, für die Sudetendeutsche Landsmannschaft tätig zu sein. Ich bin Frauenschaftsführerin und betreue 80 Frauen. Von 150 Mitgliedern ist es ein erheblicher Frauenüberschuß. Jedes Jahr nehme ich an 5 bis 6 Busausflügen teil. Auch gibt es sehr viele Feiern mitzugestalten, wie Muttertag, Kirchweihen, Weihnachtsfeiern. So ist das schwere Los, das mir zuteil wurde, leichter zu ertragen.

Meine Tochter besitzt ein Eigenheim und dort bin ich untergebracht. Nur viel Sehnsucht nach meinem Rabensgrün plagt mich oft. Dem Spieß Ottl wird es genauso ergehen, sonst könnte er nicht so schön über unser Heimatdörfchen berichten. Leider kam großes Leid über meine Familie. Zwei Enkelbuben im Alter von 17 und 19 Jahren sind bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt.

Julie Richter, Goethestr. 8, Neumarkt — St. Veit

Bitte, lieber Lm. Hofmann, schreibe Frau Richter einige Zeilen, sie wird Dir dankbar sein (Redakt.).

Die zweite Rabensgrüner Landsmännin ist Resi Harbauer, Rupertistr. 11 in 8268 Garching/Alz.

Im HB, Folge 167 hat Otto Hofmann einen Artikel über mein liebes Heimatdorf geschrieben. In ehrlicher Freude, daß Rabensgrün einen so liebenswerten Poeten hat, danke ich herzlich für diesen heiteren Beitrag, wie überhaupt für die ganze Gestaltung des HB. Er ist in allen seinen Rubriken interessant, wird oft im Stehen verschlungen und später mit Muse genossen. Besonders von uns Älteren. Da wird die Heimat und die Vergangenheit wieder richtig lebendig. Trotz harter Arbeit und der Einfachheit konnten wir mehr an innerem Reichtum gewinnen, als die Menschen von heute, auf die täglich viel zu viel neues, oft Nichtiges hereinstürmt.

Nochmals herzlichen Dank an Sie und alle Mitarbeiter.

Es grüßt in heimatlicher Verbundenheit

Resi Harbauer.

Der Heimatbrief-Herausgeber dankt Euch, liebe Landsleute, für die lieben Worte, die man oftmals braucht, um weiter an dieser Arbeit zu bleiben. Es ist nicht leicht mit dieser Tätigkeit. Nicht nur der Zeitaufwand, den meine Frau und ich dafür aufbringen müssen, geben manchen Landsleuten Anlaß zum Unmut. Besonders bedauerlich ist es, wenn immer Heimatbriefe zurückkommen, weil Landsleute verstorben oder verzogen sind, ohne daß man uns verständigt. Auch nachlässige Gebührenzahler gibt es, die nach mehreren nicht beglichenen Heimatbriefbezugsgebühren aus der Kartei entfernt werden.

Ich bitte zu bedenken, wenn wir nicht die spendenfreudigen Landsleute unter uns hätten, der Heimatbrief hätte längst eingestellt werden müssen. Die Postgebühren steigen unentwegt. Auch die Kosten für Papier und Druck können nicht zurückbleiben. Darum gilt mein besonderer Dank allen Spendern des Heimatbriefes.

Církevní historik Kurt A. Huber slaví 70. narozeniny

Kirchengeschichtler Kurt A. Huber – 70. Geburtstag
Der emeritierte Professor für Kirchengeschichte und Leiter des Instituts für Kirchengeschichte von Böhmen — Mähren — Schlesien in Königstein/Ts., Dr. theol. Kurt A. Huber, kam am 21. Juni 1912 in Altsattl im Egerland zur Welt, trat in das Prämonstratenserstift Tepl ein und wurde 1940 in Prag zum Dr. theol. promoviert. An der von Weihbischof Dr. Adolf Kindermann gegründeten und geleiteten Philosophisch-Theologischen Hochschule in Königstein/Taunus wurde er 1961 zum Dozenten, 1965 zum Professor ernannt. Seit 1967 ist er Mitglied des Collegium Carolinum und gibt als Leiter des Instituts für Kirchengeschichte der Länder Böhmen — Mähren — Schlesien die „Veröffentlichungen" des Instituts heraus. In einer Reihe von Sammelwerken und Zeitschriften hat er seine kirchengeschichtlichen Arbeiten über den Prämonstratenserorden und die Sudetenländer veröffentlicht. Er schrieb auch „Goethe in böhmisch-mährischen Klöstern". — Seine Jugendjahre hat er in Schlaggenwald verbracht und zuletzt mit seinen Eltern — der Vater war Beamter bei Haas & Czjzek — am Marktplatz im März-Haus gewohnt.

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