Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 167
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Po deváté v Norimberku — 33. sudetoněmecký sjezd

Zum neunten Mal in Nürnberg — 33. Sudetendeutscher Tag

[obr] FRIEDEN IN FREIHEIT — 33. Sudetendeutscher Tag — Pfingsten 29./30. Mai 1982 — NÜRNBERG

Zum neunten Mal in Nürnberg!

Der 33. Sudetendeutsche Tag findet diesmal mit den Hauptveranstaltungen àm Pfingstsamstag und Pfingstsonntag, dem 29. und 30. Mai 1982 auf dem Messegelände in Nürnberg statt. Es soll ein Fest der Hunderttausend werden. Es wurde Parkplatz für 600 Autobusse geschaffen. Die Großkundgebung ist nach den Gottesdiensten am Pfingstsonntag um 11 Uhr im Messefreigelände. Die offizielle Eröffnung findet am Pfingstsamstag um 10.30 Uhr in der Meistersingerhalle statt.

Zum Volkstumsabend um 19.30 Uhr sind besondere Eintrittskarten erforderlich. Es wirken über 300 Jugendliche mit. —

Quartiervermittlung erfolgt nur über den Verkehrsverein Nürnberg e.V., Kongreßabteilung, Postfach 4248, 8500 Nürnberg 1.

—js

Halleneinteilung

Adlergebirge Halle K
Altvater Halle G
Beskiden Halle K
Böhmerwald Halle L
Egerland Hallen A, B, C
Elbetal Halle F
Erzgebirge-Saazerland Halle E
Kuhländchen Halle K
Mittelgebirge Halle F
Polzen-Neiße-Niederland Halle G
Riesengebirge Halle K
Schönhengstgau Halle J
Südmähren Halle J
Sprachinseln Halle J

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A přece žijeme déle!

Und wir leben doch länger!

Nun ist wieder die Zeit der Frühlingserinnerungen.

Wenn draußen vor meiner Haustür die ersten Lerchen über den Feldern schwirren und singen, dann zieht sich mir im Herzen der Schmerz zusammen, den wir „Heimweh" nennen. Ich denke an unser Dörferl, unser liebes Gfell. Wie lange liegt es nun schon unter Erlen, Birken, Vogelbeerbäumen und wirrem Gebüsch begraben? Hin und wieder steht noch ein Stück Mauer, wo vielleicht einstmals eine Stube war, und anderswo ist noch eine Türschwelle, die jetzt ins Dickicht führt. Nur das Kriegerdenkmal ist geblieben. Seine verwitterten Buchstaben sind von Efeu und hohem Grasgewirr überwachsen, indessen alte Bäume ihre Schatten darauf werfen.

Nun bringt ein einziger Vogelsang meine Träume in die Heimat, und aus dem Hain von Birken, Erlen, Ebereschen und Gebüsch ersteht die kleine Dorfstraße mit ihren Gehöften, den beiden Weihern, der Schmiede, der Wagnerei, dem Schuster-Wirtshaus — wo ich immer während des Annafestes den tanzenden Paaren zugesehen hatte — und dann noch das Klement-Wirtshaus, von wo an den schönen Sommersonntagen das Gepolter auf der Kegelbahn weit über das Dorf hallte. Dann sehe ich all die Gfeller, die mir vertraut waren, und die ich nicht vergesse. Mit manchem von ihnen habe ich selten ein Wort gewechselt, denn ihr Tagwerk war lang und schwer, und ich suchte mit anderen Kindern zusammen nach Freude und Spiel. Allerdings pochte doch irgendwie und irgendwann mal das schlechte Gewissen in meiner Brust, wenn ich nämlich erkannte, daß ich die Mühsal der

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