Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 167
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Další výzva ke srazu spolužáků z ročníků 1924–1927

Ihr lieben Mädel und Buben „von einst"!**

Ja, das ist sehr lange her, unsere Kinder- und Jugendzeit.
Ach sie liegt zurück soweit — soweit.
Wir haben gemeistert schon ein gutes halbes Leben,
unseren Nachkommen vieles geschaffen und gegeben.

Aber nun ist es an der Zeit, daß wir wieder mehr an uns selber denken
und unser Dasein in eigene und ruhigere Bahnen lenken.
Wir können mal vergessen unsere Mühen und Plage
und zurückdenken an unsere Schul- und Jugendtage.

Darum gebt Euren Herzen einen kräftigen Stoß,
reißt Euch für ein paar Stunden von Eurem Alltag los,
kommt zum Klassentreffen, ich lade Euch ein.
Es werden bestimmt schöne unvergeßliche Stunden sein!

Wir wollen uns erzählen, von damals, von Zuhaus,
was wir erlebten, bevor man uns wegtrieb, fort, hinaus!
Zerrissen wurden unsere schönen gemeinsamen Bande,
verteilt wurden wir in einem vom Krieg geschundenen Lande.

War das Schicksal für uns auch noch so hart.
Not und Elend machten uns wieder stark.
Jeder meisterte den neuen Anfang so ganz allein,
darum wollen wir endlich mal wieder beisammen sein!

Wenn auch nur für ein paar Stunden.
unsere alten Bande neu bekunden.
Seid nicht mürrisch und unbequem —
macht alle mit beim großen Wiedersehn!

Eure Schulfreundin Anni Wawersich

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Smějící se domovina – z humoru Otto Zerlika

Lachende Heimat — Aus Otto Zerliks Humor-Sammlung

Lachende Heimat

Aus Otto Zerlik's Humor-Sammlung

Der neue Präsident

Als der alte Masaryk als Präsident seinen Hut nahm, war der alte Mühl-Schneider darum besorgt, ob es denn einen neuen Präsidenten geben wird. Da sagte ihm der Konrad-Bauer:
„Da ist schon vorgesorgt. Das will der Benesch, der Hodscha, der Klofatsch und noch ein halbes Schock werden."
Da sagte der Mühl-Schneider verwundert:
„Dåu is jå äiha a Präsident wöi a Höitbou zan kröign."

Das mehrsprachige Böhmen

Auch in Prag war es, wie anderwärts, üblich, daß sich bei Tagungen und Konferenzen die Teilnehmer gegenseitig vorstellten. Hier war es aber auch aus mehrsprachigen Gründen nötig. So kam es, daß sich der Reihe nach drei Herren namentlich vorstellten:
„Deutsch —!" „Tschech —!" — „Böhm, mein Name!"

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