Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 166
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Vánoční pozdrav starosty Auerbachu obyvatelům Horního Slavkova

Liebe Schlaggenwalderinnen und liebe Schlaggenwalder!

[obr] Auerbach

Auerbach in der Oberpfalz, 1. Advent 1981

Wir hatten im September die große Freude, mit Ihnen zusammen 25jähriges Jubiläum der Patenschaft zwischen Ihnen und unserer Stadt begehen zu dürfen. Viele von Ihnen sind gekommen, aber sehr vielen war es nicht möglich, dabeizusein.

Es war das Treffen von Menschen, die die Treue zu Ihrer Heimat vereint. Davon waren wir tief beeindruckt. Wir Auerbacher konnten zu Ihrem Wiedersehen unseren bescheidenen Beitrag leisten und werden dies gerne auch in den kommenden Jahren tun.

Nur noch wenige Tage und wir feiern das Heilige Weihnachtsfest. Ich bin überzeugt, daß Sie gerade in dieser Zeit mit Ihren Gedanken daheim sind. Mögen Sie aber auch in Ihrer neuen Heimat viel Freude erleben dürfen.

Ich wünsche Ihnen vor allem Gottes Segen in den Wochen des Advents, zur Heiligen Nacht, zu den Festtagen und für das ganze Jahr 1982.

Stellvertretend für den Stadtrat, die Bürgerschaft der Stadt Auerbach i. d. OPf. und natürlich ganz persönlich, grüße ich Sie herzlich und verbleibe in alter Verbundenheit

Ihr HANNI HABERBERGER, 1. Bürgermeister

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Vánoční poselství: vzpomínka na domov a starosti o dnešek

Liebe Landsleute!

Wieder naht eine Weihnacht und unsere Gedanken eilen für eine kurze Zeit zurück, „heim" möchte man sagen. Noch immer können wir uns nicht lösen von den Orten, in denen wir geboren und aufgewachsen sind. Besonders an den heiligen Festtagen wird es uns besonders bewußt, um was wir beraubt worden sind. Heimat ist Zuhausesein. Auch wenn es uns heute besser ergeht als damals. Da ging es den anderen Völkern ebenso dreckig wie es uns ergangen ist. Die Not war damals überall. Aber wir hatten die Heimat, hatten das traute Heim, wir waren zufrieden, trotz der Armut, die bei vielen eingekehrt war. Unsere Freunde, Nachbarn und nahe Verwandte waren um uns. Heute sind diese in alle Winde zerstreut, fast in alle Erdteile mußten sie wandern. So soll unser Gedenken an diesen Tagen allen Landsleuten, die nach Kanada, Nord- und Südamerika, Schweden und vor allem in die DDR verschlagen worden sind, gewidmet werden. Sie hat es am schwersten getroffen. Wir, die wir in den deutschen Bundesländern und in Österreich Aufnahme fanden, haben es doch leichter zueinander zu kommen. Schon unsere Treffen geben uns Gelegenheit zu einer Plauderei mit Freunden und Bekannten aus dem ehemaligen Heimatland. Wir fühlen das Fremdsein nicht so, wie unsere Landsleute, die erst die Sprache ihrer Wahlheimat erlernen und sich den Sitten und Gebräuchen der fremden Umgebung anpassen mußten. Wir können die Sehnsucht dieser Landsleute nach der verlorenen Heimat nicht ermessen. Ich

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