Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 165
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Rodačka z Poschitzau vzkazuje krajanům: Nezapomeňte na svůj domov

Eine Poschitzauerin an die Poschitzauer!

Liebe Poschitzauer!

Das Heimattreffen anläßlich der 25jährigen Patenschaft der Bergstadt Auerbach über unsere Dekanatstadt Schlaggenwald war für mich ein großes Erlebnis. Leider habe ich viele Poschitzauer Landsleute vermißt. Besonders die in unmittelbarer Nähe von Auerbach wohnhaften Landsleute waren dieser Zusammenkunft ferngeblieben. Es ist schmerzlich feststellen zu müssen, wenn Landsleute aus Kanada, Frankreich, der DDR und von anderen fernen Ländern zu den Treffen anreisen und die LANDSLEUTE in unmittelbarer Nähe es nicht der Mühe wert finden zu einem Händedruck und Gedankenaustausch diese Gelegenheit benutzen. Wo ist denn das Heimatgefühl bei Euch geblieben. Eine große Zahl Gfeller, Rabensgrüner und Leßnitzer konnte man begrüßen. Die Poschitzauer haben jedoch gefehlt, auf die man sich ganz besonders gefreut hätte. Wer weiß denn, ob es noch einmal eine Gelegenheit geben wird, an einer derartigen Veranstaltung wie sie Auerbach geboten hat, teilnehmen zu können oder ob eine solche ausgerichtet werden kann. Eine Plauderei im engen Kreis unter uns Poschitzauern hätte manche Anregung und Ermunterung für die kommende Herbstzeit und den folgenden Winter geben können und viele Sorgen vergessen lassen. Auch viele Schulfreundinnen und -freunde konnte man begrüßen und man hatte Freude an dem vielen Händeschütteln. Man hatte das Gefühl doch wieder einmal daheim gewesen zu sein.

Sollte wieder einmal der Ruf zu einem Treffen ergehen, dann bitte nehmt daran teil. Wer nur ein bißchen Heimatgefühl hat, sollte es bei diesen Gelegenheiten beweisen. Ich bin noch sehr mit meinem Heimatort Poschitzau verbunden und die Trennung von ihm und seinen Bewohnern lastet immer auf meinem Gemüt.

Euere Amalie Fechter, geb. Frech

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Den domoviny 1981: americký ministr zahraničí děkuje německým vysídlencům

Tag der Heimat 1981

US-Außenminister dankt deutschen Vertriebenen

Der amerikanische Außenminister Alexander Haig hat in einem Telegramm an den Präsidenten des Bundes der Vertriebenen, Herbert Czaja, zum Tag der Heimat das „Engagement der Vertriebenen für die westliche Allianz und für die Freiheit Europas" gewürdigt. Haig drückte zugleich sein Bedauern darüber aus, daß es ihm nicht möglich sei, an der Berliner Veranstaltung zum Tage der Heimat teilzunehmen.

Auf der Abschlußkundgebung dankte Czaja Haig und dem amerikanischen Volk „für das Bekenntnis zum freien Berlin, zu den Menschenrechten, zur Freizügigkeit und zu den Verantwortlichen für Deutschland als Ganzes, wie sie sich aus dem Deutschlandvertrag ergeben." Er sprach zugleich die Hoffnung aus, daß der durch die Ostverträge „unberührt gebliebene Deutschland-Vertrag" wieder mehr in den Vordergrund rücke. Czaja hob in diesem Zusammenhang hervor, daß auch die Ostverträge nicht davon abgegangen seien, daß die „ganze deutsche Frage" nach wie vor offen sei.

Der Landesvorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Dr. Fritz Wittmann MdB, hat bei einer Kundgebung zum Tage der Heimat gefordert, auch die deutsche Vertriebenenfrage in der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu behandeln. Auf deutschen Antrag wird die 36. Vollversammlung der Vereinten Nationen den Tagesordnungspunkt „Internationale Zusammenarbeit zur Vermeidung neuer Flüchtlingsströme" in diesem Herbst behandeln. Ausgelöst sei diese Debatte durch die Belastungen, die viele Aufnahmeländer für Flüchtlinge hätte. Zwölf Millionen Menschen würden derzeit vertrieben oder seien auf der Flucht, fast ausschließlich aus kommunistischen Ländern. Erstmals hätten die Vereinten Nationen auch anerkannt, daß diese Flüchtlinge und Vertriebenen ein Recht hätten, in ihre Heimat zurückzukehren.

Wenn in der Debatte über das Flüchtlings- und Vertriebenenelend von heute als Ursachen Deportation, Vertreibung einzelner Bevölkerungsgruppen durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt, Entziehung der wirtschaftlichen und sozialen Existenzgrundlage, Diskriminierung

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