Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 164
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Setkání na kraji cesty mého dětství

Damals dachte ich mir, daß hundert Jahre eine Ewigkeit sei, dabei sind seither fünfzig Jahre schon im Fluge dahin. Kämen die Schwestern heute noch einmal, dann würden sie vielleicht klagend intonieren: Es wird in fünfzig Jahren wieder so ein Frühling sein, . . . „. Aber darüber nachzudenken ist nicht vergnüglich, darum mache ich jetzt einen Punkt.

Hermine Walter, geb. Palm

[obr] Gemütliche Nachbarschaft wurde im Blumental (Gänsdörfl) in Schlaggenwald gepflegt

Man fand sich gerne zu fröhlichem Sing-Sang zusammen.

Am Tisch:

Rudolf Leipert, Josef Egerer, Albert Bräutigam, Franz Rippl, Karl Dobner und Herbert Dobner.

Stehend von links nach rechts: Marie Egerer, Marie Turini, Ella Egerer, Rippl Anton, Fr. Leipert, Theresia Markoff, Marie Schmidt mit Tochter, Marie Kunzmann mit Tochter Elsa, Frau Dobner, Karl Dobner.

Dieses Foto erstellte Ottokar Machatschek 1930. Leider sind nicht mehr viele davon in dieser Welt. Aber eine schöne Erinnerung bleibt es doch. Die Geselligkeit wurde bei uns daheim immer gepflegt.

(Eingesandt von Toni Kunzmann, Auerbach/Opf.)

Mutterwünsche

Vül, vül Sternla solln dir leichtn,
wenn du in da Nåcht wao gäihst,
linna Lüftla dich ümstreichn,
wenn du in da Fremm draß stäihst. —
Moghs dir gout gäih oda schlecht,
stöll dein Mo u åcht afs Recht!

Schau afs Zeich u af dan Wesn!
Bhålt in Urdning Söl u Lei(b);
måch wenns gült, koa Fedalesn,
wennst wos zsogn håust, sochs no glei.
U denk, daß in Glück u Naot
Unna Herrgott d Händ drinn håut.

Otto Zerlik

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