Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 159
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Úspěchy našich krajanů

Erfolge unserer Landsleute:

Horst Schöberl, Sohn der Eheleute Oskar Schöberl aus Gfell, lehrt am Gymnasium in Neuburg a. d. Donau Fremdsprachen. Er ist Studienrat und ist als Hauptmann der Res. eingruppiert. Auch seine Gattin Gertrud ist Studienrätin und an der gleichen Ausbildungsstätte in Fremdsprachenunterricht tätig. Sie ist ebenfalls eine Egerländerin. Im Jahr des Kindes 1979 sind ihnen Zwillinge beschert worden, die den Namen Anja und Nathalie in der Taufe erhielten. Die Eheleute Horst Schöberl haben ein Eigenheim errichtet, in das sie am 1. 7. 1979 eingezogen sind.

Der 2. Sohn der Eheleute Oskar Schöberl ist Regierungsangestellter bei der Regierung Mittelfranken in Ansbach. Seine Gattin ist ebenfalls Vertriebene aus Hohenelbe. Zur Familie zählen 2 Töchter.

Der jüngste Sohn Oskar Schöberl ist Oberlehrer in Bruck b. Schwandorf, auch seine Gattin Christine ist im Lehrfach tätig. Beide unterrichten an der Volksschule in Bruck. Eine Tochter erfreut die Eheleute.

Landsmann Schöberl wird von allen seinen Kindern, Schwiegertöchtern und Enkelkindern verwöhnt, seine Trauer um die verlorene Lebensgefährtin suchen sie zu mildern. —

Reinhard Schöberl, Sohn der Eheleute Ernst und Frieda Schöberl in Landsberg am Lech, hat die Rechtsschule für Rechtsbeistände in München mit gutem Erfolg abgeschlossen. Sein Fachgebiet umfaßt öffentliches Recht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Kostenrecht und Standesrecht. Er ist als Steuerbevollmächtigter und protokollierender Geschäftsführer bei der Steuerberatungsgesellschaft m. b. H. in Kaufbeuren tätig.

Franz Lochner, Sohn der Else Lochner, geb. Kraft, ist Sparkassendirektor bei der Raiffeisenbank im Raum Alzenau. —

Gudrun Gill, geb. Brummeissl, hat an der Uni in Los Angeles einen guten Erfolg bei der Prüfung in Philosophie errungen. Ihre Ausführungen wurde mit der Note 1 bewertet. Eine Studie über unsere Weihnachten wurde vom Schweizerischen Fernsehen übertragen. —

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Různá sdělení: setkání v Kahlu am Main a v Speichersdorfu, prosba o dárcovství i o hlášení změn

Verschiedene Mitteilungen:

Unser Treffen am 31. Mai - 1. Juni 1980 in Kahl am Main:

Landsleute, die schon zu einem früheren Zeitpunkt in Kahl ankommen, bitte ich, sich bei mir zu melden. Es soll nicht wieder vorkommen, daß sich Landsleute schon am frühen Abend zu Bett begeben, weil sie nichts anzufangen wußten. Es gab Landsleute, die schon Freitag angereist waren, eine größere Anzahl saß aber schon gemütlich beisammen.

Ich bitte mich nicht mit Quartierbesorgen zu belasten. Es sei denn, man schickt mir gleich die Kosten. Ich möchte nicht anschließend, nach nicht benutzten Quartieren, noch die Kosten tragen. Es ist wiederholt vorgekommen, daß kurz vor dem Treffen abgesagt wurde zu kommen. Die Quartiere waren aber bestellt. Ich will kein Risiko dafür übernehmen. Im HB 151 sind die Quartiere ebenfalls angegeben. Auf nach Kahl! —

Ich selbst werde in diesem Jahr nicht beim „Sudetendeutschen Tag" in Stuttgart sein. — Immer wieder kommen Heimatbriefe zurück. Es ist ärgerlich, denn nicht nur wegen der hohen Portogebühren und anderen Nebenkosten. Meistens sind die HB mit dem Postvermerk „unbekannt verzogen" oder „verstorben" versehen. Bei ersteren wäre es doch nicht zu viel verlangt, wenn sie auf der Post eine Nachlieferung verlangen, wenn man es schon nicht für nötig hält mich davon zu verständigen. Sollte der HB aber nicht mehr gewünscht werden, so genügt eine kurze Mitteilung auf einer Postkarte an mich. Ich dränge keinem Landsmann die Abnahme des HB auf. Aber wundern soll er sich auch nicht, wenn er keinen mehr bekommt. Sollten Angehörige verstorben sein, so sind doch die Nachkommen auch Vertriebene, und da könnte man erwarten, daß diese an mich eine kurze Mitteilung geben.

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