Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 154
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„Tak zní radostná zvěst" – vánoční poselství prelátova Dr. Karla Reiße

Opfer, die Sie unserem Sudetendeutschen Priesterwerk und den Königsteiner Anstalten zugewendet haben. Auch hier hat die Opferkraft nicht nachgelassen. So konnten wir die uns gestellten Aufgaben erfüllen und in vielen Nöten helfen. Lassen Sie uns auch weiterhin nicht im Stich!

Ich wünsche allen Lesern die Freude und den Frieden der heiligen Weihnacht und Gottes Segen im Neuen Jahr.

Prälat Dr. Karl Reiß
Apostolischer Protonotar

Auerbach, 1. Dezember 1978

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Vánoční pozdrav starosty Auerbachu rodákům z Horního Slavkova

Liebe Schlaggenwalderinnen und Schlaggenwalder, meine lieben Patenkinder!

Das nahe Weihnachtsfest bewegt mich, Ihnen ein paar Worte zu sagen, die durch Ihren Heimatbrief zu Ihnen gelangen können.

Es ist mein Bemühen, die enge Verbundenheit zwischen Ihnen und der Stadt Auerbach ganz besonders zu pflegen. Eine Brücke ist auch Ihr Heimatbrief.

Vielleicht interessiert Sie auch, daß Auerbach durch die Gemeinde-Gebietsreform zu einer Gemeinde von nahezu 9100 Einwohnern geworden ist (vorher ca. 5600). Sechs Nachbargemeinden sind in unsere Stadt eingegliedert worden. Dies bedeutet also, daß Sie, unsere Patenkinder, jetzt noch mehr Paten bekommen haben. So kann das 25jährige Bestehen der Patenschaft im Jahre 1981 zu einem noch größeren Zeichen der Verbundenheit oder, besser gesagt, der Zusammengehörigkeit werden.

Die grausame Vertreibung aus Ihrer Heimat hat Sie auseinandergerissen. Man findet nicht die passenden Worte, um trösten zu können. Vielleicht darf ich Ihnen aber eines sagen: Dort, wo Sie jetzt leben, haben Sie ganz sicher auch viele Freunde. Denn Sie werden, wenn ich Sie mit meinen Mitbürgern in der Großgemeinde Auerbach, die aus Ihrer Heimat kamen, vergleichen darf, ob Ihrer bescheidenen und freundlichen Wesensart geachtet und angesehen sein. So hoffe ich, daß Sie deshalb auch in der neuen Heimat glücklich sind.

Ihr Landsmann, unser Mitbürger Herr Anton Kunzmann — er feierte übrigens vor wenigen Tagen mit seiner Gattin Maria Goldene Hochzeit — hat mir einen Band Ihrer Heimatbriefe zur Verfügung gestellt. Ich konnte deshalb über Ihre liebe Heimat lesen und Bilder sehen, darunter auch Ihre Kirche und das Hahn-Kapellerl, beide im Winterkleid. Ich kann mir vorstellen, daß gerade jetzt Ihre Gedanken nach dort und in Ihre Wohnungen daheim wandern.

Mögen von Ihren Gotteshäusern in diesen Adventstagen, am Weihnachtsfest und im Jahre 1979 Gnade und Segen für Sie ausgehen!

Ich grüße Sie stellvertretend für den Stadtrat, die Bürgerschaft der Großgemeinde Auerbach und natürlich auch persönlich sehr herzlich und verbleibe in alter Verbundenheit

Ihr HANNI HABERBERGER, 1. Bürgermeister

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