Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 151
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Věštba pastýře z Čech z roku 1356 (3. pokračování)

Dem Weizen wird Gott nun schwer geprüft und geleutert die Heimat zum neuen Bunde geben. Die Gegenwart aber birgt in uns die heilige Verpflichtung niemals inne zu halten im Preisen der Schönheit unserer Heimat, niemals müde werden, in der Anprangerung der grausamen und unmenschlichen Methoden und der Entlarvung tschechischer Verlogenheit, niemals zu verstummen mit der Forderung nach Rückgabe der gestohlenen Heimat!

Nur so werden wir das schlafende Weltgewissen wachrufen, werden sich verschlossene Türen öffnen und Arme zu Hilfe entgegenstrecken, uns zu unserem Rechte zu verhelfen.

(Fortsetzung folgt)

Anmerkung der Redaktion: Die letzten Absätze sollten sich Herr Wehner u. a. zu eigen machen und nicht auf die Schöntuerei der Tschechen hereinfallen. —

(Irrtümlich wurde im letzten Heimatbrief angegeben „Schluß folgt". Es kommen noch einige Fortsetzungen).

První setkání rodiny Fischerů

Das 1. Fischertreffen

Nach diesem Motto trafen sich am 10. und 11. Sept. 1977 sämtliche Fischer-Familien, d. h. alle Söhne und Töchter des Karl und seiner Frau Anna Fischer aus Poschitzau.

Der Grund des Treffens war der:

Die jüngere Generation stellte fest, man traf sich nur noch bei traurigen Anlässen. Warum sollte man sich nicht auch einmal treffen, um sich miteinander zu freuen, zu erzählen und um die „jungen Leute" besser miteinander bekannt zu machen.

So setzten sich Elise Werder, geb. Schmiedl, Herbert Pröckl und Horst Rauscher zusammen und organisierten das 1. Fischer-Treffen.

Um keinem eine allzulange Anfahrtsstrecke zuzumuten, wurde als zentraler Punkt die Stadt Erlangen/Oberfr. gewählt. Wir riefen und (fast) alle, alle kamen.

Ernst Fischer mit Frau Theresia aus Weilheim/Oberbay., Berta mit Mann Richard Pröckl aus Nieder-Eschbach/Ffm., Anna mit Mann Josef Schmiedl aus Rehau/Obfr., Oswald Fischer + 1976 seine Frau Liesel aus Ravensburg, Josefine mit Mann Erich Rauscher aus Nieder-Eschbach/Ffm., Maria + 1977 ihr Mann Emil Weitzer aus Grafing/München, Josef Fischer mit Frau Amalie aus Oberkotzau/Obfr. waren wegen Krankheit verhindert. Alle brachten ihre Kinder und Kindeskinder mit. Die Freude war riesengroß. Erzählt wurde natürlich sehr viel, von früher und von Daheim.

Die Schmiedl Anna hatte zum Auftakt, gleich nach dem Begrüßungskaffee, mit einem Vortrag alle Verwandten miteinander bekanntgemacht und zwar so lustig in Reimen, daß es gleich viel zum Lachen gab.

Das kam ganz genau richtig, denn im nächsten Vortrag, den Margarete Rauscher mit Gitarrenbegleitung sang, wurde das Kennenlernen der Geschwister Fischer mit ihren Ehepartnern geschildert. Den jeweils anschließenden Refrain: „Ja so woar'ns die alten Fischer's-Leut", sang die ganze Sippschaft mit.

Einen dokumentarischen Einblick in das „jetzige Schlaggenwald" zeigte Horst Rauscher mit einem Film, den er bei seinen Besuchen in Schlaggenwald gedreht hatte. Mancher konnte nicht fassen, daß sich so manches Haus, viele Straßen und bekannte Ecken zum fast nicht mehr Erkennen verändert haben.

Zur abendlichen Stunde entpuppten sich zwei noch unbekannte Künstler: Osi Fischer (Akkordeon) und Herbert Pröckl (Gesang). Sie unterhielten mit ihren gelungenen musikalischen Einlagen die ganze Gesellschaft auf das Köstlichste. Als der gesamte Vorrat an Getränken getrunken war, wurde es auch Zeit den Abend zu beenden.

Am Sonntagmorgen, nach dem gemeinsamen Kirchgang und dem gemeinsamen Mittagessen, wurden zur Erinnerung noch „Familien- und Sippschaftsfotos" geschossen. Nach der Kaffeetafel verabschiedeten sich dann die Ersten und es wurde von allen Seiten, ob jung oder alt, beschlossen:

„Es war so schön, das machen wir wieder einmal. Wenn es möglich ist, in einem oder spätestens in zwei Jahren.

Horst Rauscher

(Anmerkung der Red.: Eine ausgezeichnete Idee, die viele andere Landsleute nachahmen sollten.)

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