Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 150
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Veselá předvánoční historka o strýci Robertovi a koze Haberl

Dabei tastete er nach allen Richtungen, drehte sich im Kreise, ja er kroch sogar auf den Knien über den eiskalten Waldboden, aber er konnte die Ziege nicht finden. Schließlich entschloß er sich, in Poschitzau eine Laterne zu holen und stolperte somit den Weg dorthin zurück.

Die Wirtsleute hatten in der Gaststube Ordnung gemacht und wollten eben das Licht auslöschen. Sie waren sehr erstaunt, daß plötzlich der Schneider wieder vor ihrer Türe stand. Als sie aber dann hörten, welches Mißgeschick ihm widerfahren war, lachten sie und gaben ihm die gewünschte Laterne. Mit ihr war mein Onkel sehr bald wieder an jener Stelle, wo er gestürzt war. Genau dort sah er nun das „Haberl", das ihm unschuldig und verängstigt entgegenschaute, im Lichtschein stehen. Er tätschelte das Tier beschwichtigend mit den Worten: „S'is scho gout, kumm öitza gemma ham!"

Dann nahm er den Kälberstrick fest in die Hand und wanderte mit seiner Ziege den weiten Weg heimwärts über das Hegerhaus, das „routa Kreiz", die „Vierza Noathalfa", die „Zwerchstaffala", das Forsthaus, Aich nach Janessen, wo diese, besonders uns Kindern zur Freunde, für lange Zeit ein schönes Leben hatte.

Mein Onkel, den dieses Erlebnis immer wieder sehr erheiterte, hat es oft und gern erzählt und sich darüber gefreut, als ich die „Haberlgeschichte" sogar mit kindlicher Hand gezeichnet hatte und das Werk ihm zum Geschenk machte.

Er würde sich ganz gewiß auch freuen, wenn er sein Erlebnis im Heimatbrief lesen könnte, aber nun liegt er schon viele Jahre weit fort von Poschitzau in der Erde der fröhlichen Schwaben.

Hermine Walter, geb. Palm

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Vánoce

WEIHNACHTEN

Schnee rieselt zur Erde nieder
im Lichterglanz der Tannenbaum,

Friede auf Erden ertönt es wieder
für viele nur ein Weihnachtstraum.

Der Krieg pocht oft an Frieden's Pforte
bis Einlaß ihm gewährt,

so viele schöne Worte
mit denen Menschen man betört.

Weihnacht, das Fest der Liebe,
wo Menschen zur Versöhnung sind bereit.

Nur dort ist immer Friede,
wo Liebe siegt, kein Haß gedeiht.

Frieda Erler

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