Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 150
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Vzpomínka na dětství a mládí na slavkovské „Hou"

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groß. Nur müßte der Bedauernswerte dann einige Stunden in dem nassen Zeug auf der Schulbank zubringen, auch wenn wir vorher die Hosen und Jacken noch so feste ausgewrungen hatten. Aber diese Misere war leichter zu überwinden, als wenn jene Übel auf dem Schulheimweg passiert wären. Denn da verstanden die Eltern keinen Spaß. Ohrfeigen waren da einem gewiß, wenn nicht noch Schlimmeres wie Hiebe mit Kochlöffel oder Hosenriemen, der damals aus einem anderen Material bestand, und nicht nur als Zierde um den Bauch gewunden war, wie die heutige Mode es ausweist. Wir Buben waren eben aus einem besonderen Holz. So rauh wie unsere Wirklichkeit war, so hart waren auch wir selbst. Am liebsten hatten wir „Houener" uns mit den von Schönfeld nach Schlaggenwald pilgernden Bürgerschülern und Schülerinnen eingelassen. Besonders im Winter, da gab es Schneeballschlachten, die einem richtigen Krieg gleichzustellen waren. Aber die Polizei wurde da nicht eingeschaltet, wenn es den einen oder anderen einmal so richtig erwischt hatte. Denn, Gewitzte mischten da ab und zu einen Stein in den Schneeball, und wenn ein solcher traf, was ja oft der Fall war, gab es ganz hübsche Beulen oder auch Risse. Dabei mußte man wieder sehr dicht halten, weil es daheim dann nochmals eine Tracht Prügel abgesetzt hätte.

Besonderen Spaß bereiteten uns die selbstgebauten Fahrräder. Nur darf man ein damaliges „Veloziped" nicht mit einem heutigen Fahrrad vergleichen; so aristokratisch war so ein Zweirad nicht. Es hatte meistens keine Gummibereifung. Wenn schon einer zusammengeflickt hatte, dann war höchstens ein Vollgummireifen um die Felge gebunden, den man auf dem Gelände des aufgelassenen Bergwerkes gefunden hatte. ja selbst Räder von alten Kinderwägen mußten herhalten, mit denen vom „Koppelhof" heruntergebraust wurde, wobei das Gefährt auch meist zu Bruch ging, da es ja nur mit altem Draht zusammengehalten war. Die Stürze machten uns nichts aus. Es war auch immer etwas Glück dabei, daß wir keine größeren Verletzungen davongetragen hatten. Aber am allerschönsten waren unsere Schlittenpartien. Oftmals ließ Herr Köhler von der Roßmeisl-Lederfabrik den Kohlenschlitten vor dem Anwesen an der Straße stehen. Diese Gelegenheit wurde von uns genutzt. Sachte wurde dieser Hudlschlitten, der tagsüber Kohlen vom Neusattler-Gebiet geholt hatte, vom Anwesen weggebracht. Bis nach Schönfeld zur Gerberei Ruppert schleppten wir ihn. Unterwegs kamen noch einige mutige Männer hinzu. Von dort begann dann die Fahrt. Gelenkt wurde er meistens von mir und dem Karner Emil mit Schlittschuhen an den Füßen. Der Hudlschlitten faßte zehn und mehr Personen. Mir ist es heute noch ein Rätsel, warum der Schlitten so leicht dahinsauste. Es war ein sehr hohes Tempo, das er auf dieser Strecke aufnahm. An ein Bremsen und Anhalten wäre nie zu denken gewesen. So sausten wir mit großem Hallo und lautem Geschrei durch Schlaggenwald und über den Marktplatz hinunter. Obwohl die Gendarmie unser Treiben nicht gerne sah, so erwischte sie uns doch nie. Aufzuhalten war der Schlitten sowieso nicht, sie hätten stehen können wo sie wollten. Später haben wir uns dann selbst einen Schlitten gebaut. allerdings konnten nicht mehr so viele mitfahren. Noch viele schöne Bubenerinnerungen gehen mir durch den Sinn. Gerne lasse ich sie an mir vorbeiziehen. Dann bin ich immer daheim — auf meiner „Hou" — im „Steigerhäusl", das ich nie vergessen werde. Dort war die Freiheit, die ich meine.

Oswald Schiener (Darmstadt)

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Domov (báseň na shledanou s rodným městem)

HEIMAT

Heimat wie warst Du doch so schön,
aber als ich Dich wiedersah,
was sollt ich da seh'n?
Wo bliebst Du, mein geliebtes Elternhaus?
Wer schaut heute aus unseren Fenstern raus?

Fremde Gesichter, fremde Fassade, fremde Wesen.
Grau und verfallen, keine Inschrift mehr zu lesen.
So traurig das Anseh'n, so leer diese Stadt,
wo sind die Nachbarn, die es einmal gegeben hat?

Gott allein weiß es, was wir ertragen haben.
Drum Kopf hoch; Sieh nicht zurück!
Die Heimat kehrt nicht wieder.
Aber die Gedanken sind oft daheim, o Glück.

Resi Rehr, geb. Petpaul

(Gedanken nach einem Wiedersehen mit meiner Heimatstadt)

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