Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 149
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Gustav Hacker – opravdový muž

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aber auch der ländlichen Genossenschaften, der Gemeinden, Bezirke und der polit. Parteien, insbesondere des Bundes der Landwirte sicherten. So gründete G. Hacker mit Dr. Robert Hetz, Edi Lorber, Adolf Summer und anderen die Westböhmische Bauernvolkshochschule, der ähnliche Gründungen in anderen Landesteilen vorausgegangen waren, und weitere folgten. Sie führten als Heimschulen jährlich mehrere 4 — 8 wöchige Lehrgänge durch, die den jeweils 20 bis 35 Teilnehmern nicht nur Wissen, Kenntnisse und Können vermittelte, sondern für sie durch die verständnisvolle Pflege des heimatlichen kulturellen Erbes (einschließlich Sitte, Brauch, Lied, Tanz und Erwandern der Heimat) zu bleibenden Erlebnissen wurden und Freundschaften und Kameradschaften wachsen ließen, die bei späteren Lehrgängen und Treffen erneuert und bestärkt wurden und oft ein ganzes Leben hindurch — auch in der Vertreibung noch — Bestand hatten.

Als Hacker immer stärker in die politische Arbeit und Partei des sudetendeutschen Landvolkes hineinwuchs und noch größere Verantwortung übernahm, konnte er 1933 seinem Nachfolger, den Jungbauern Toni Müller, ebenfalls aus dem Saazerland, einen Jugendverband übergeben, dem der größte Teil der sudetendeutschen ländlichen Jugend angehörte und der von der Öffentlichkeit längst als einer der tragfähigen Säulen der im Abwehrkampf stehenden Volksgruppe anerkannt war.

Abschließend darf ich ein persönliches Wort anfügen:
Wegen meiner Arbeit im Bund der Deutschen, dem großen überparteilichen Verband der Sudetendeutschen zum Schutze gegen die Tschechisierungsbestrebungen, wurde ich — wie viele meiner Landsleute vor und nach mir — im Herbst 1933 verhaftet und vom tschechischen Kreisgericht in Pilsen zu zwei Jahren schweren Kerkers verurteilt. Meine Entlassung aus der Strafanstalt Bory bei Pilsen war mit dem Verbot jeder öffentlichen politischen Betätigung für weitere zwei Jahre verbunden. Nach längerer Arbeitslosigkeit, unter der damals Hunderttausende Sudetendeutsche litten, holte mich G. Hacker in sein Haus und auf seinen Hof in Podersam als Sekretär. Er mußte wegen seiner wachsenden und zeitraubenden Verpflichtungen viel auswärts und unterwegs sein. In dieser Zeit durfte ich gemeinsam mit seinem Vater und seiner tapferen Frau ihm einen Teil seiner großen Arbeitslast abnehmen und erfahren, welche Freude es war, eng mit ihm zusammenzuarbeiten. Er war niemals Vorgesetzter, aber immer Freund und Kamerad; ich habe von dem um zehn Jahre Älteren und Erfahreneren vieles gelernt, was mir für mein späteres Leben und Wirken eine große Hilfe war. Ich weiß nicht, ob Gustav Hacker jemals in seinem Leben Feinde gehabt hat oder nicht. Sicher aber weiß ich, daß die große Schar seiner Freunde wohl kaum zu zählen ist. Sie wuchs ihm zu, weil er im Umgang mit anderen, Persönlichkeit, Art und Meinung achtet, gelten läßt und ernst nimmt und stets erfüllt war, und ist von großer menschlicher Wärme, weil er im Grund seines Wesens stets geblieben ist, was er war: ein zuverlässiger und charakterstarker Mann seiner bäuerlichen Heimat; weil er auch als Politiker nur sagt, was er selbst glaubt und wovon er überzeugt ist; weil er von anderen nur verlangt, was er selbst tut oder zu tun bereit ist und weil er, soweit es in seinen Kräften steht, jedem hilft, der seine Hilfe bedarf.
Möge Gott dem rechten Mann G. Hacker im Kreise seiner Familie noch viele Jahre schenken und ihn noch lange gesund, rüstig und schaffensfroh erhalten!

Sepp Schwarz

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Egerlandská obec v Mnichově zve na Kirchweih-Tanz 1977

Egerländer Gmoi z' München
Egerländer Gmoi z' München

Auch heuer wieder veranstaltet die Egerländer Gmoi z'München am Samstag, dem 15. Oktober 1977 den traditionellen „Kirchweih-Tanz" (Kaiser-Kirwa) im Festsaal der „Mathäser-Bierstadt" in München Eingang Zweigstraße. Es spielen: Die Blaskapelle „Die Budweiser" sowie unsere rhythmische Kapelle „Die Hermandos". Es wirken mit: Die Egerland-Jugend München und unser Ehrenpatenverein „D'lustige Wendelstaoner Stamm", München. — Kostenlose Verlosung von Kirchweihgänsen. — Eintritt: Numerierte Tischplätze im Saal DM 8,—, numerierte Tischplätze Galerie 1. Reihe DM 6,—, numerierte Tischplätze Galerie 2. Reihe DM 4,—. Einlaß: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr, Ende: 1.00 Uhr. Kartenbestellungen erbitten wir bei unseren Organisationsleiter Ernst Schultes Haberlandstr. 3/II., 8 München 60, Tel. 089/887265.

Der Gmoirat

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