Unter Kaiser Rudolf II. gelangte die Herrschaft Petschau mit Schönfeld lehensweise an die Stadt Schlaggenwald, welche das Lehen käuflich erwarb. Allein infolge Anschlusses letztgenannter Stadt an die protestantischen Stände im 30jährigen Kriege nahm Ferdinand II. nach der Schlacht am weißen Berge das Lehen wieder in Besitz. Der Katholicismus wurde mit Gewalt wieder geltend gemacht.
In den Kriegen unter Maria Theresia hatte Schönfeld von den Feinden (Franzosen) viel zu leiden. Unter Josef II. wurde das Hochgericht beseitigt und Schönfeld dem in Elbogen errichteten k.k. Kreisamte zugetheilt.
Der Bergbau verfiel immer mehr und mehr.
Erwähnenswert ist, daß Kaiser Franz sowie Napoleon I. mit Gemahlin (Marie Louise) und zwei Schwestern die Werke auf der „Hub" besuchten. Im Jahre 1868 hörte der Betrieb gänzlich auf.
Der große Brand vom 7. Juli 1848 äscherte die Stadt zur Hälfte ein und zerstörte den Wohlstand vieler Bürger. —
[obr] „Eine neue Schule wurde gebaut" (auf dem Platz der Sackgasse) Links das Reinhold-Haus, vorher der hl. Nepomuk. Alle anderen Häuser in der Sackgasse sind verschwunden.
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