Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 146
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Zážitky z dovolené

Schweiß hat der Gang gekostet. Es war schon für uns ungeübte Bergwanderer und im fortgeschrittenen Alter Stehenden eine große Anstrengung, die wir vorher nicht bedacht hatten. Aber nach 2 1/2 Std. standen wir vor der Gedenktafel, die besagt, daß hier Helmut Häuser mit seiner Begleiterin, die er nicht einmal kannte, sondern die sich ihm an der Soinhütte angeschlossen hatte, verunglückt ist. Für uns war diese Tour nicht ganz ungefährlich. Die Straße war ursprünglich ein Muliweg, auf dem die notwendigsten Bedürfnisse zur Lebenserhaltung transportiert worden waren. Die vielen Windungen und steilen Kehren zu befahren, erfordert ein besonderes Geschick des Fahrers. Der Weg vom Parkort aus war aber nicht besser. Doch es lohnte sich. Wir genossen alle die herrliche Bergluft und die herrliche Berglandschaft.

Nach unserem Abstieg und Einkehren in die in der Nähe des Unfallortes liegende Wehrmachtsstation, versorgten uns die Gebirgsjäger mit einer kräftigen Suppe, und der Hüttenwirt sorgte für einen kühlen Trunk, den wir alle sehr nötig hatten. Frisch gestärkt und etwas ausgeruht traten wir den Rückweg zu unseren abgestellten Fahrzeugen an. Aber da erlebten wir eine neue Überraschung. Die Polizei erwartete uns schon. Wir konnten ihr jedoch ruhig entgegensehen, denn Erich hatte sich ja die Genehmigung eingeholt. Nach kurzer Diskussion waren wir entlassen und konnten die gefährliche Rückfahrt unternehmen.

Mir schwindelt heute noch, wenn ich daran denke und mir die steilen Abhänge im Geiste vorstelle, an denen wir in den Abgrund sahen und vorbei mußten. Aber schön war dieser Ausflug, und unvergessen wird mir die Unglückstelle bleiben. Ich glaube es würde jedem so ergehen, wenn er an dieser Stelle einmal vorbeikommen sollte.

Meine Gattin und ich freuen uns bereits auf den Urlaub im kommenden Jahr, und wir hoffen, daß dann alle daran teilnehmen können, die in diesem Jahr verhindert waren.

Alfred Endisch, Goldbach

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Řeholníci z Horního Slavkova a vzácný tisk hornického řádu z roku 1548

Materialien zur Geschichte Schlaggenwald

Ordensgeistliche aus Schlaggenwald
a) im Zisterzienserstift Ossegg b. Dux:

Anastasius Georg Kluckhenn
geb. 20. 11. 1752, 12. 11. 1776 in Ossegg eingekleidet, 1782 Priesterweihe, Seelsorger in Wteln u. Alt-Ossegg, starb als Senior des Stiftes 12. 1. 1836

Anton Johann Edelmann
geb. 1650, 1670 in Ossegg eingetreten, dort Chronist, bedeutender Organist, Prior, gest. 27. 12. 1704

Prokop Joh. Gottfr. Wolf
geb. 1686, 1705 in Ossegg eingetreten, gest. 1747

Josef Franz Steidl
geb. 1. 4. 1747, 1769 in Ossegg eingetr., gest. 20. 3. 1825

b) im Prämonstratenserstift Schlägl (Oberösterreich):

Friedrich Simon Dierbacher
eingetreten am 11. 1. 1646, Pfarrer in Ulrichsberg (OÖ) (1656), Friedberg (1672/86), Haslach (1686/99), gest. 7. 3. 1702 in Schlägl.

Geordnete (!) und gebesserte Zinbergwercks Ordnung der Bergstedt Schlackenwalden, Schönfelden, Lautterbach sampt derselben zugehörigen gepirgen. Zwickau, Wolfgang Meyerpeck, 1548 (Faksimiledruck: Prag 1930). 22 unn. Bll. mit Wappen auf dem Titel, ganzseitigem Holzschnitt auf der Rückseite und Vignette am Schluss (bei des Szenen aus der Arbeit des Bergmanns) Ldrbd. einem zeitgenössischen nachgebildet, mit dem Wappen Ferdinands I. auf dem Deckel. 4to.

(Zu dieser Quelle sozialen und kulturellen Lebens im 16. Jhdt. siehe Weizsäcker: Sächs. Bergrecht in Böhmen, 1930).

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