Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 141
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Čtvrtá návštěva staré vlasti

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obr] Der Gfeller Bahnhof (Das „Bahnwächter-Haus" jetzt)

Auch nach Schlaggenwald führte uns der Weg. Dort besuchte ich meine Freundin Gerda, die jetzt am Kaunitz wohnt. Sie freut sich sehr über unser Kommen.

Dort haben wir erfahren, daß vor 2 Tagen — etwa am 15.6. — der Windhof abgebrannt ist. Wir waren neugierig und beschauten uns die Brandstätte. Anschließend fuhren wir über Gfell nach Petschau zurück. Es war schon dämmerig und mich gruselte es, als wir durch meinen Heimatort fuhren. Die Alleebäume an der Straße sind oben so dicht zusammengewachsen und bilden einen richtigen Laubengang. Die Straße selbst ist jetzt geteert und die eingestürzte Brücke beim oberen Dorfteich ist wieder hergerichtet. Mit etwas schwierigem Rangieren gelangten wir in den Modeshof, durch die Hackergasse ging es dann ins Tepltal.

Weil wir nun schon einmal in der Heimat waren, so wollten wir einen Ausflug ins Erzgebirge tun. Durch Joachimsthal ging es zum Keilberg. Leider haben wir einen unfreundlichen Tag erwischt, es war sehr neblig und man konnte nichts sehen. Auffallend war die reine Luft dort oben. Auch den Grenzübergang von der DDR haben wir uns angeschaut. Die Gäste aus unserem Bruderland sind aber dort nicht gerne gesehen, wie man uns sagte. Über den Pleßberg ging es wieder nach Karlsbad zu meinem Cousin zurück.

Am Sonntagnachmittag sind wir nochmals nach Schlaggenwald gefahren. Die alten Gebäude in der Leßnitzgasse sind fast alle weg, dafür entstehen neue Häuser, wie

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