Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 141
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Naše setkání v Auerbachu/Opf.

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obr] Richard Brummeissl bei seiner Ansprache in Auerbach

berufen, nicht ein. Es ist keine leichte Verantwortung bei dem Gedanken wie bald könnte es der letzte HB sein, den du erstellen kannst? Dreißig Jahre Vertreibung und noch immer lebt die alte Heimat in uns. Schon lange gibt es die Gassen und vertrauten Plätzchen nicht mehr. Gute Freunde und vertraute Gesichter sind unauffindbar. Viele sind von uns für immer geschieden. Und trotzdem ist das Erinnern in uns noch immer nicht erloschen. Man wandert über die einst fruchtbaren Felder, Wiesen und Auen. Man blickt von den Höhen im Erinnern an bekannte Markierungen in dem weiten Rund. Die friedliche Landschaft sie ist nicht mehr. Altes wurde zerstört und das Neue, Unbekannte kennt man nur durch Berichte von reisenden Landsleuten, die sich dort aufgehalten haben. Aber viele wollen die alte Heimat so bewahren, wie sie sie erlebt haben und vermeiden deshalb ein Wiedersehen mit ihr, so wie sie sich jetzt darstellt.

Gewiß, der größte Teil von uns hat neu aufgebaut und Schöneres geschaffen als er zurückließ. Aber ganz glücklich ist man nicht. Der alte Vertraute, der ehemalige Nachbar, das alte Erbgut — sie fehlen. Man fühlt es in der Seele.

Die Glocken klingen anders als daheim. Ihr Ruf oder Klang geht nicht zum Herzen. Die Feste werden nicht so gefeiert wie damals daheim. Alte Bräuche vermißt man sehr. Es ist kühl geworden in den jetzigen Menschen. Eine andere Zeit ist da.

Richard Brummeissl

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