Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 135
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Jak to bývalo doma – vzpomínka na masopust a kachlová kamna

An Speisen wurden gereicht:** am Sonntag zum Nachtmahl: „Das erste Essen gelbe Hühner. — Das andere Kälberbraten, Schweine- und Rinderbraten; Kaphan und Huhn. — Das dritte ein schwarz Brühe mit Wildpret. — Das viert Bratfisch. — Das fünft ein Stück Rindfleisch."

Am Montag zum Nachtmahl: Das erste Essen Hühner in der Würz. — Das andere Schweine-, Rinderbraten, Zungen, Hasen, Kaphan, Hühner. Das dritt ein Sauerkraut mit schweinen Fleisch. Das viert ein Gestandenes (Sulz).

Am Dienstag zum Frühmahl: Das erst Hennen und Rindfleisch in einem Kren. — Das andere Essen Hecht im Speck. — Das dritt ein gebratenes aufs allerbest vom Wildpret. — Das viert ein schwarz mit Wildpret. — Das fünft ein Reis. — Das sechst Bratfisch. — Zum Nachtessen kamen fünf Gänge: Heiß Hecht und Karpfen, Gebratenes, Quetschka, eingespickte Hühner, Bratfisch.

Am Mittwoch zu Abend: das erst Essen heiß Fisch, Hecht und Karpf; das andere ein Kraut mit Bratherigen und Neunegen.

Man sieht daraus ganz deutlich, daß die Herren vom Rate wohl zu leben verstanden und daß Ihnen das Volk darin nicht nachstand. Doch nicht nur Männer nahmen an solchen Gelagen teil, nein, auch ihrer Frauen vergaßen sie nicht. Am Faschingsdienstag mußten sie von früh bis abend mit ihren Männern im Gasthause aushalten.

So haben die weisen und gestrengen Stadtväter zur rechten Zeit und am rechten Ort Ernst und Scherz zu trennen gewußt; wüste Gesellen straften sie hart, frohe Fastnachtsscherze liebten sie und nur im äußersten Notfall ahndeten sie solche durch eine leichte Narrenbuße.

Mitten in diese lebensfrohe Zeit fiel wie ein Blitz aus heiterem Himmel das Auftreten der Pest im Jahre 1582. Soweit die Chronik.

Die narrischen Toch san wiede(r) amål vabei. Fåstnzeit. Ban Goldbåcher Treffen ho(b) ich kinna feststelln, daß månchern va uns a wing Fasten nix schodn kennt. Denkts drua, da Karlesboda Sprudl is fei weit.

Nix füa ungout.

Enka Albin Steinwasser

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Všichni pohromadě to musíme být!

Allzomm möins sa!

Nimmst a schwåchs Zündhölzl zwischn dei Finga,
Druckst a weng, knackst's a weng, scho is entzwoa;
Wal sua ra Hölzl fürn Druck deine Finga
z'schwoch is, vüll z'schwoch u neat widastöih(n) koa.

Nimmst owa zwoa oda dra oda vöiara,
Affa wiast seah, daß dös kaum möia glückt.
Nimmst owa ra gonza Schåchtl u druckst nuch vüll möiara,
Wiast es dale(b)n, daß niat oins möia knickt.

Du u ich, der u der u döi vüll onan,
Tou ma du zsommstöi in unara Nout;
Wirst's ja glei mirkn, wenn oins hilf an onarn
Affa vagåiht fei dean drittn da Mout.

Oina is koina, dös moußt da gout mirkn,
Wenich san za wenich scho all mei(n) Tooch;
Allzamm möins sa, ja dös gi(b)t a Stirkn!
Gecha döi is hålt affa da Teifl nuch za schwooch!

Josef Weitzer, Falkenau

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