Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 134
/ 28
česky německy obojí klasické zobrazení →
Sken listu 8
Kardinál Döpfner slaví 60 let

⟵ věta pokračuje z předchozího listu

abzustempeln. Schließlich wollte der Hl. Stuhl die Kirche Polens durch die Errichtung neuer Diözesen stärken, sobald Bonn die notwendigen völkerrechtlichen Voraussetzungen geschaffen hatte. Nur bei Berücksichtigung dieser vielfältigen Tendenzen und Einflüsse, die sich manchmal zu Pressionen steigerten, kann man die Erklärung der deutschen Bischöfe vom 29. Juni 1972 entsprechend würdigen. Man darf wohl annehmen, daß Kardinal Döpfner, unterstützt von Bischof Janssen, das größte Verdienst an dieser Erklärung zukommt. Hier verteidigen die deutschen Bischöfe mit dem Hinweis auf die gemeinsame Resolution des Bundestages vom 17. Mai 1972 grundlegende nationale Interessen des deutschen Volkes. Hier wird aber auch die Notwendigkeit einer weiteren Sonderseelsorge für die deutschen Vertriebenen betont. Ja, Kardinal Döpfner hat ausdrücklich eine verstärkte Förderung dieser kirchlichen Vertriebenenarbeit angekündigt. Hier wird aber auch ausdrücklich die Bereitschaft anerkannt, welche die Vertriebenen „schon bald nach dem Kriege zu einer deutsch-polnischen Verständigung bekundet haben."

Der Einsatz für die Vertriebenen hat Kardinal Döpfner auch mancherlei Angriffe von polnischer Seite eingebracht. Es ist aber von großer Bedeutung, wenn der Heilige Vater erst vor kurzem den deutschen Bischöfen für ihre pastorale Sorge für die Flüchtlinge und Heimatvertriebenen ausdrücklich gedankt hat.

Die Vertriebenen bitten Gott, den Herrn, ER möge dem hohen Jubilar geistig und leiblich Kraft und Segen schenken für ein weiteres Wirken für die Erneuerung der Kirche, für die Würde des Menschen und für die Versöhnung der Völker!

P. Paulus Sladek OSA

věta pokračuje na dalším listu ⟶

Krátké zprávy: hlasy z ČSSR a nová nástěnná mapa domoviny

Kurznachrichten

Neue Stimmen aus der ČSSR

Katholische Priester aus der ČSSR schreiben jetzt ihren Freunden und Bekannten in die Bundesrepublik in Briefen und Karten:

„ . . . Bitte sei so gut und schicke mir nichts mehr — auch in Zukunft. Ich habe alles und brauche nichts".

Die Texte variieren nur gering.

Polizeibeamte forschen nach „Westkontakten" und ziehen Erkundigungen über die Absender von Briefen oder Geschenken ein. Die Zensur in der ČSSR interessiert sich derzeit besonders für deutsche Literatur und läßt religiöse Literatur an Absender in die Bundesrepublik zurücksenden.

Sicherheitsbeamte der ČSSR unterbinden aufs neue die humanitären Kontakte zwischen Katholischen Priestern aus der ČSSR mit Freunden und Bekannten in der Bundesrepublik.

Eine neue schöne Heimatbildwandkarte

Soeben hat der Aufstieg-Verlag München eine farbenprächtige Heimatbildwandkarte Sudetenland herausgebracht, geschaffen von dem bekannten Buchkünstler Johannes Grüger. Sie ist ein wahres Schmuckstück! Gerahmt, unter Glas oder aufgezogen ist sie ein dekorativer Wandschmuck für jedes sudetendeutsche Heim, das uns täglich das Land unserer Liebe und Sehnsucht vor Augen führt. Die Karte zeigt die Länder Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien mit den Sprachgrenzen. Städte und Landschaften sind mit markanten Bauwerken — wie Schlössern, Burgen, Rathäusern und Kirchen — gekennzeichnet. Neben den historischen Landeswappen stehen die Wappen von 42 sudetendeutschen Städten, die das Kartenbild malerisch einfassen, genau in heraldischer Zeichnung und Farbgabe. Gefalzt kostet diese schöne empfehlenswerte Bildkarte DM 7,50, plano in stabiler Versandrolle DM 9,—, Aufstieg-Verlag, München 40.

list 8 z 28
Rozdělení textu na listy je odhad — text může o odstavec přetéct na sousední list. Původní znění vlevo je vždy přesné.
Klikni na větu a ukáže se, kde na skenu stojí. Zvýrazňují se celé řádky, ne přesná slova — místo je tedy přibližné.