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die Zeit war ja auch wirklich kurz wo man beisammen war. Dafür spielte die Egerländer Musikkapelle von Dachau kräftig auf.
Erfreulich war es, daß in unserer Mitte Hochw. Herr Pfarrer Wommes und unser Landsmann Oberstudienrat Völkl weilten. Am Sonntag kam dann noch Landsmann Prof. Dr. Kurt Huber. Gemeinsam haben die drei geistlichen Herren für uns Schlaggenwalder in der neuen Kirche „Maria Immaculata" in Goldbach am Sonntag ein Hochamt gehalten. Landsmann Huber hat mit ergreifenden Worten zu uns gesprochen. Jeder wird es bestätigen, daß selten so eine schöne andächtige Feier in einem Gotteshaus zu beobachten war, wie die in Goldbach nur für uns bestimmte.
Es dürfte im Sinne aller Messebesucher sein, wenn ich an dieser Stelle den drei geistlichen Herren unseren Dank übermittle. Möge es uns bald wieder beschieden sein, an einer derartig gestalteten Feier und hl. Meßopfer teilnehmen zu können.
Auszugsweise veröffentliche ich in diesem Gemeindebrief die Predigt unseres Landsmannes Prof. Dr. Huber.
Nach dem Mittagessen spielte die Dachauer Musik wieder flotte Weisen und so manche — nicht mehr ganz junge Landsleute — wagten ein Tänzchen. Die Unterkünfte und die Verpflegung wurde allgemein gelobt. Die Stunden vergingen halt gar zu schnell und am späten Sonntagnachmittag begann der Aufbruch.
So manches Versprechen wurde gegeben, daß man sich gegenseitig wieder öfter besuchen wolle. Hoffentlich sind es nicht nur Versprechungen, denn wer freut sich nicht über einen Besuch seiner Landsleute.
Der Herr Bürgermeister unserer Patenstadt konnte leider an diesem Treffen nicht teilnehmen. Dafür hat er uns eine Grußbotschaft geschickt, die ich nachträglich gerne bekanntgebe.
Nicht nur Lob wird mir wegen der Gestaltung des HB zuteil, auch andere Geistesergüsse treffen ein. So will ich denn einmal veröffentlichen, was mir ein Schlaggenwalder bezüglich der Aufmachung unseres HB schrieb. Die Zeilen dürften den Geist verraten, der sich außerhalb unserer gemeinsamen Interessen bewegt. Ich will gerne ein ewig Gestriger sein, wenn es mir weiterhin gelingen sollte, meinen Landsleuten mit dem Erscheinen des HB eine kleine Freude zu bereiten und ein wenig Erinnerung an die schönen Zeiten daheim übermitteln kann. Daß dem so ist, hat uns wieder einmal das Zusammenkommen in Goldbach bewiesen. Daß selbst hochgebildete Persönlichkeiten und viele Schlaggenwalder anders über unseren HB urteilen als der Briefschreiber, befriedigt mich ganz besonders. Gerade wir Schlaggenwalder, und da meine ich auch alle aus den umliegenden Dörfern, die treue Bezieher unseres HB sind, werden sehr bewundert, daß wir noch in der Lage sind einen HB zustande zu bringen, der sich überall mit anderen Druckerzeugnissen dieser Art messen kann. Eigentlich schäme ich mich für diesen Landsmann oder sind es deren zwei — aber ich konnte es nicht hinnehmen, daß man uns als ewig Gestrige bezeichnet, nur weil wir eine Tradition weiterverfolgen aus der wir unsere ganze Kraft zum Fortbestand entnommen haben.
Wenn einer meint den HB nicht mehr gebrauchen zu müssen, so zwingt ihn niemand diesen zu beziehen. Aber bei der Abbestellung sollte er sich solche Kommentare — wie die mir erteilten — ersparen.
Wir hatten vor, im Sept. d. J. bei Landsmann Albert Kreis in Friedrichsthal bei Bayreuth eine Zusammenkunft, um unserer Schlaggenwalder Kirchweih zu gedenken und diese zu feiern. Da aber gerade zu dieser Zeit die Einweihung des Egerlandhauses in Marktredwitz stattfindet und viele Landsleute als Gmoimitglieder der Egerländer daran teilnehmen werden, meine ich, wir verschieben es bis zur Landkirchweih im Oktober, die wir ja auch in sehr guter Erinnerung haben. Damit wollen wir
**Schnappschüsse
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