Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 133
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Vzpomínka klučiny na hlad, strach a dobrotu neznámé ženy

Woher ich käme? Ich sagte, daß ich mit meinem Großvater in der Eisenbahn nach Schönwehr gefahren bin, und was halt Buben so erzählen, wenn sie von der neugierigen Damenwelt ausgefragt werden. „Wer denn der Großvater sei?" „Der Alois", sagte ich. So hatte er es mir ja aufgetragen zu sagen. Vermutlich war der Großvater auf den Dörfern bekannt, denn er stammte ja aus Schönwehr.

„Ja, warum ist er denn nicht mit reingekommen?" Nun, das wußte ich wahrhaftig auch nicht. Aber mir fiel plötzlich ein, daß er vielleicht auch Hunger haben könnte.

So nahm ich die restlichen Liwanzen in die Hand und wollte gehen. Ich sagte: „Die bringe ich dem Großvater mit." Da lachte die gute Frau und bemerkte, daß sie da schon noch welche dazugeben müßte. Schön in einer Tüte verpackt, zog ich mit den Liwanzen ab. Mir war dieser Aufenthalt sehr lange vorgekommen und ich hatte Bedenken, daß der Großvater nicht auf mich gewartet haben könnte, obwohl mich nach dieser Mahlzeit ganz plötzlich andere Lebensgeister beflügelten. Ich hätte den Weg bestimmt allein heimgefunden, weil mir ja der Kirchturm, der zur Hälfte schon sichtbar war, den Weg gewiesen hätte. Aber meine Sorge war unbegründet, der Großvater saß seelenruhig noch am gleichen Platz.

Lange Zeit blieb mir das Bild der guten jungen Frau im Gedächtnis. Aber ich bin seit dieser Zeit nie wieder beim Hüafl Karl in den Hof gelangt, obwohl wir Buben sehr oft daran vorbeigingen, wenn uns der Weg zu unseren Verwandten nach Schönwehr führte oder wir die Haselnüsse vom Schönwehrer Berg holten. Aus später geführten Gesprächen habe ich erfahren, daß es wahrscheinlich dem Hüafl Karl seine Frau gewesen sein könnte, die er um 1913 herum gefreit hatte.

Wie sehr bei einem Kinde eine gute Tat im Gedächtnis bleiben kann, das habe ich wohl hier geschildert. Noch nach einem halben Jahrhundert ist die Erinnerung an diese Begebenheit so lebendig, als wäre es erst geschehen.

Ich hoffe nur, daß der Familie Hess diese gute Tat Zinsen gebracht hat. Das eine können sie aber mit Gewißheit annehmen, ich habe es nie vergessen. Mögen sie diese Zeilen ein bißchen erfreuen.

Opět zvláštní dopisy k Vincentiho svátku ve Wendlingenu

Wieder Sonderbriefe zum Vinzenzifest in Wendlingen
Die Egerländer Gmoi Wendlingen setzt auch dieses Jahr ihre Sonderbriefaktion mit den Motiven Egerer Stöckl und Marktredwitzer Rathaus fort. Aus Anlaß der Einweihung des Egerland-Kulturhauses in Marktredwitz bringen wir auf dem Sonderstempel dieses Egerlandhaus. Interessenten, die diese Briefe beziehen möchten, wollen bitte kostenlose Prospekte bei Vetter Gunter WOLF, 7317 Wendlingen, Kapellenstraße 57 anfordern.

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