Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 121
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Obnovení hornické činnosti ve Schönfeld-slavkovském revíru v novější době

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offiziellen und privaten Meinungen gab es auch noch eine mündliche Überlieferung über diese Zeche. Diese besagte, daß die Arbeiten nicht wegen Erzmangel, sondern wegen eines plötzlichen starken Wassereinbruches abgebrochen werden mußten. Hunte voller Erz wären noch da unten, der Schacht sei mit einem Deckel verschlossen worden und dergleichen mehr. Eine alte Grubenkarte gab es nirgends, auch nicht am Bergamte. Nur der Name war bekannt: Steinbacher Lehen- und Stockschacht Zinnzeche. Ich setzte mein Vertrauen ganz in die Überlieferung und glaubte fest an noch gewinnbare Erze.

Unverdrossen grub ich Woche für Woche allein und suchte den Schachtdeckel. Oft narrte mich eine hohlliegende Steinplatte. Schon hatte ich ein Loch von über 4 m Tiefe und etwa 3 m im Durchmesser ausgegraben, als ich feststellen konnte, mich gerade über dem Schachte zu befinden. Gleichzeitig erkannte ich auch, daß ein weiteres Vordringen alleine unmöglich ist und ohne Zimmerung alles nutzlos wäre. Auch war es inzwischen Winter geworden. Weil ich jedoch nicht über entsprechende Geldmittel verfügen konnte, mußte zur Erschließung der Grube ein anderer Weg beschritten werden. Ich besprach mich mit erfahrenen Häuern, den Kameraden Franz Langhammer und Rudolf Wilfert. Beide sagten mir ihr Mithilfe zu. Auf ein Arbeitsentgelt wurde vorläufig verzichtet und die Zeit hierfür notiert. Den notwendigen Lebensunterhalt bestritten sie von ihrer Arbeitslosenunterstützung und ich konnte bei meinen Eltern leben. Herr Alfred Ruppert als Inhaber eines Sägewerkes in Schönfeld erklärte sich bereit, das notwendige Holz zum Ausbau zu kreditieren. (Fortsetzung folgt)

Die Volkskunstschule Schlaggenwald fuhr bereits des öfteren nach Bad Elster und Bad Brambach im Vogtland zu Konzerten. Ihr Leiter ist Rudolf Opl. (PVZ, 27. 6. 1969).

An die Freunde eines guten Tropfens!

Von Jahr zu Jahr finden die bekannten Erzeugnisse der Spirituosenfabrikation Karl Breit, Göppingen, immer mehr zufriedene Abnehmer. Ob Tee-Rum, Kaiserbirn, Kümmel, Glühwürmchen, Punsch, Korn oder Bitterliköre, alle Kunden loben die heimatliche Geschmacksrichtung und sind von der hervorragenden Qualität der Erzeugnisse begeistert.

Von gleicher Qualität sind auch die STELLA-Rum- und Liköressenzen, die jeder aus der alten Heimat noch gut kennt. Selbsthersteller können diese Essenzen in 45 Sorten beziehen. BREIT-Spirituosen sind im Genuß als wie von zu Hause. Beachten Sie auch das Inserat in dieser Nummer.

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