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schön
und bleibt mir unvergessen. Besonders gefreut habe ich mich, daß die Schlaggenwalder 20 Jahre nach der Vertreibung noch eine so starke Verbundenheit zeigen." Diese Zuschrift ist zugleich die beste Anerkennung unseres Treffens in Nürnberg. Die Sammlung für unsere Ostspende erbrachte den ansehnlichen Betrag von 112 Mark, wofür ich allen Besuchern, die zu diesem ausgezeichneten Ergebnis beigetragen haben, recht herzlich danke.
Zu großem Dank bin ich meinem Schulkameraden Adolf Gassner verpflichtet, der mich bei der Durchführung der Spendensammlung unterstützte und der auch mit der Anwesenheitsliste von Tisch zu Tisch ging, um alle Besucher mit ihrer Unterschrift zu erfassen. Ebenso danke ich unserem lieben Kollmer Ernst, der uns wieder dieses Lokal vermittelte und der darüber hinaus mit seiner Frau für viele Besucher eine Übernachtungsgelegenheit besorgte. Zum Schluß danke ich allen Landsleuten von Schlaggenwald und Umgebung, die nach Nürnberg gekommen sind und damit ihre Heimattreue bekundet und zugleich bewiesen haben, daß die alte Heimatgemeinschaft noch lebt. Bleibt daher alle recht gesund und munter, damit es nächstes Jahr — so Gott will — in unserer Patenstadt Auerbach ein frohes Wiedersehen gibt.
Marterer
[obr] Schlaggenwalder „Sechser" beim Treffen in Nürnberg
Von links nach rechts, sitzend: Gassner Adolf (Schuldiener), Marterer Rudi (HB-Herausgeber), Schmeller Hans (Bierbrauer). Stehend: Kunzmann Toni (kein Sechser), Franz Anton (Marktplatz), Bräuer Franz (Leßnitzgasse), Hanika (Obere Gasse), Langkammer Josef (Obere Gasse), Machaczek Ottokar (Kirchstaffl).
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