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und die ihr gestellte Aufgabe erfüllen wird. Zum Schluß möchte ich noch darauf hinweisen, daß wir diese Patenschaft nicht nur als eine örtlich begrenzte Verbindung sehen dürfen, sondern als einen Teil des gesamtdeutschen Schicksals. Wir müssen sie hineinheben in die Zusammengehörigkeit unseres Volkes. Ich bin der festen Überzeugung, daß die Städtepatenschaften noch ihre große Stunde erleben werden und zwar in einem neuen, das Abendland einigenden Europa, das keine stacheldrahtbewehrte und mit Wachtürmen bespickte Grenze mehr kennt. In diesem Europa wird das Recht auf Heimat seine Erfüllung finden und auch das vom Schicksal so schwer geprüfte deutsche Volk den Platz einnehmen, der ihm zusteht M.
Vom Schlaggenwalder Heimattreffen 1966 in Nürnberg
Auch das diesjährige Schlaggenwalder Heimattreffen am 6. und 7. August in Nürnberg, das in der bereits von früheren Treffen her bekannten Gaststätte „Goldener Hirsch" stattfand, hatte einen guten Besuch zu verzeichnen. So konnte ich am Sonntag im Saal dieser Gaststätte rund 150 Landsleute begrüßen, darunter wieder als ältesten Besucher Herrn Moriz Stark, Sparkassendirektor i. R., der trotz seiner 83 Jahre nach Nürnberg kam, um an der Wiedersehensfeier seiner Schlaggenwalder Landsleute teilzunehmen.
Die weitesten Besucher waren Walter Herzog mit Sohn aus Österreich, die beiden Töchter unseres Landsmannes Josef Sandner in Bozen (Italien), dann Frau Hilde Wustl, geb. Martin, und ihre Schwester Frau Irmgard Kößler, geb. Martin, beide aus dem Westerwald, sowie Richard Tischer vom Niederrhein. Als Gast und Vertreter der Fischbröih konnte ich unseren Schönfelder Landsmann Edwin Hahm unter großem Beifall willkommen heißen. Leider ist dieser treue Egerländer inzwischen in die ewige Heimat eingegangen; er starb völlig unerwartet plötzlich an einem Herzinfarkt. Auch der Schlaggenwalder Geburtsjahrgang 1906 war durch mehrere Mannen und eine Frau vertreten, um die Erreichung des 60. Lebensjahres gemeinsam zu feiern, und zwar mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Unser lieber Hofmann Toni in Auerbach, der durch die Erkrankung seiner Frau am Kommen verhindert war, sowie Fräulein Paula Glasauer, Rektorin i. R., ließen den anwesenden Landsleuten herzliche Grüße und die besten Wünsche für die Zusammenkunft übermitteln.
Das Treffen selbst verlief harmonisch, die Wiedersehensfreude war groß, was durch die lebhafte Unterhaltung deutlich bewiesen wurde. Ein Besucher schrieb mir nachher: „Das Treffen in Nürnberg war sehr
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