Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 112
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Diamantová svatba a další jubilanti

Diamantene Hochzeit und weitere Jubilare

Diamantene Hochzeit

Die recht seltene Gnade der Diamantenen Hochzeit wurde dem uns allen bekannten Ehepaar Anton Dörfel, Friseurmeister i. R., und Frau Marie, geb. Putz, zuteil. Am 24. Juli 1966 waren die genannten Schlaggenwalder Landsleute 60 Jahre verheiratet. In dieser langen Zeit haben sie in treuer Verbundenheit Freud und Leid miteinander geteilt. Ihren Lebensabend verbringen sin in 8732 Münnerstadt bei Bad Kissingen, Pfründnerheim. Leider ist der Gesundheitszustand von Frau Dörfel nicht besonders gut, so daß von einer Feier abgesehen werden mußte. Wir freuen uns dennoch, daß einem Schlaggenwalder Ehepaar die Diamantene Hochzeit gegönnt war. Unser aller Wunsch ist es, daß uns diese zwei hochbetagten Landsleute — Herr Dörfel 89 Jahre, Frau Dörfel 88 Jahre — noch recht lange erhalten bleiben mögen. M.

Pöttig Paul, ehemaliger Beamter bei H & C, konnte am 29. Oktober 1966 im Kreise seiner Familie in 8261 Töging am Inn, Lechfeldstraße 10, bei gutem Befinden sein 75. Wiegenfest feiern. Sein Vater Alois Pöttig (Alter Markt), der 1915 gestorben ist, war ebenfalls Porzelliner. Unser Jubilar Paul Pöttig kam nach seiner dreijährigen Ausbildung als Ex- und Importkaufmann in Reichenberg 1911 nach Nordafrika, wo er bis 1914 tätig war. Im Ersten Weltkrieg finden wir ihn als Freiwilligen an der Front in Serbien, in Rußland, in den Karpaten und am Isonzo. Nach dem Krieg war er wieder in seinem Beruf tätig und kam 1928 zu H & C nach Schlaggenwald, 1938 zu H & C nach Wien. Er machte sich dort auch selbständig und wurde einer der größten Ex- und Importeure der Glasbranche. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er mit seiner Familie von Österreich nach Deutschland. Noch heute arbeitet er in der Porzellanbranche als Vertreter für Österreich. Anläßlich seines Ehrentages wünschen wir unserem erfolgreichen und heimattreuen Landsmann, der mit großem Interesse unseren Heimatbrief liest, noch viele Jahre der Aktivität, aber auch der erholsamen Ruhe. M.

Dr. h. c. Wenzel Jaksch ein Siebziger! Unser sudetendeutscher Landsmann, Dr. h. c. Wenzel Jaksch, Präsident des „Bundes der Vertriebenen" und Präsident der Bundesversammlung der Sudetendeutschen Landsmannschaft, konnte am 25. September seinen 70. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlaß stand er im Mittelpunkt zahlreicher Ehrungen. Über seinen Lebensweg werden wir noch berichten.

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