Meine lieben Landsleute!
Wie schnell doch die Zeit vergeht. Schon haben wir die Hälfte des Jahres 1963 hinter uns und stehen mitten im Sommer. Der Jahreszeit entsprechend enthält das vorliegende Heft so manchen Beitrag, der uns den Sommer in den heimatlichen Wäldern beim Pilzsuchen oder Preiselbeerpflücken erleben läßt. Das Titelbild des letzten Heftes mit dem schönen Tepltal hat viel Freude bereitet und — wie mir eine Landsmännin schrieb — liebe Jugenderinnerungen wachgerufen, die mit Tränen verbunden waren. Auch bei der 94. Folge habe ich keine Mühe gescheut, um allen Landsleuten wieder ein Stück Heimat ins Haus zu bringen. Für die nächsten Hefte bereite ich schon jetzt Beiträge vor, die uns alle erfreuen werden.
Etwas enttäuscht bin ich, daß das Buch „Es hebt uns die Welle ins letzte Geheimnis" bisher nur von wenigen Landsleuten bestellt wurde, obwohl ein Teil der Romanhandlung in Schlaggenwald spielt. In der vorliegenden Folge bringe ich wieder einen Ausschnitt aus diesem Roman, der in fesselnder und unterhaltsamer Schreibweise den tragischen Lebensweg eines Zeitgenossen des 16. Jahrhunderts schildert, der in unserer Heimat gelebt hat. Ich wollte mich daher freuen, wenn sich das Interesse für dieses Buch erhöhen würde.
Beim Postamt Dillingen (Donau) wurde am 6. 6. 1963 auf mein Postscheckkonto 1,— DM eingezahlt, wobei auf dem Zahlkartenabschnitt kein Absender angegeben ist, so daß ich den Betrag nicht verbuchen kann. Wer hat diese Zahlung geleistet? Bitte melden. Für die Gewinnung neuer Bezieher kann ich heute folgenden Landsleuten danken: Emil Bräuer, Gundelsheim; Adolf Gassner, Dachau; Josef Lochschmied, Langenhagen; Franz Schuster, Frankfurt (Main); Franz Reif, Korntal und Josef Steidl, Buching. Freuen wollte ich mich, wenn auch andere Landsleute diesem Beispiel nacheifern würden. Mir selbst gelang es, durch Werbenummern und persönliche Anschreiben einige Gfeller Landsleute als Bezieher zu gewinnen.
Hohe Geburtstage, Jubiläen und sonstige Familienereignisse kann ich nur bringen, wenn sie mir gemeldet werden, wobei alle Daten deutlich zu schreiben sind. Bei dieser Gelegenheit bitte ich um Nachsicht und Verständnis, wenn dann und wann ein Druckfehler im HB vorkommt. Denn trotz größter Aufmerksamkeit von mir und der Druckerei, gelingt es dem Druckfehlerteufelchen immer wieder, uns einen Streich zu spielen. Die 95. Folge erscheint Ende August. Beiträge und Nachrichten dafür sind bis zum 10. August einzusenden.
Indem ich allen Landsleuten recht schöne und erholsame Sommertage wünsche, verbleibe ich bis zum Erscheinen des nächsten Heftes mit heimatverbundenen Grüßen
Euer
Rudi Marterer
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