Lesenswerte Bücher
David J. Irving: Und Deutschlands Städte starben nicht. Dokumentarbericht, Großformat, 384 Seiten Text und 262 Abbildungen auf Kunstdruckpapier. Leinen 28,80 DM. Schweizer Druck- und Verlagshaus, Zürich. Für Deutschland: Carl Meyer, Buch- und Zeitschriftenvertrieb, Frankfurt. — Dieser umfassende Dokumentarbericht ist die bisher beste Darstellung des Luftkrieges gegen Deutschland. Er wurde von einem jungen Engländer geschrieben, dessen Kenntnisse auf einem intensiven Studium der Quellen beider Seiten beruhen. Mit schonungsloser Offenheit schildert er dieses schreckliche Geschehen mit allen seinen Hintergründen. Es beginnt am 10. Mai 1940. An jenem Tag wird die Stadt Freiburg irrtümlich von drei deutschen Kampfflugzeugen bombardiert, wobei 22 Kinder getötet wurden. Der deutschen Bevölkerung wird die Wahrheit vorenthalten, denn der „Kindermord von Freiburg" soll Hitler den Vorwand für Vergeltungsangriffe liefern. Am 10. Mai 1940 löst Churchill den bisherigen englischen Premierminister Chamberlain ab. Auch Churchill spricht von Vergeltung. So wird an diesem Tag auf beiden Seiten der grausame Luftkrieg eingeleitet. Noch einmal erleben wir das Inferno der Bombennächte, in dem die deutschen Städte in Schutt und Asche sanken. Aber Deutschlands Städte starben nicht, sie wurden nach dem Krieg in unvorstellbar kurzer Zeit wieder aufgebaut, größer und schöner als zuvor. Doch die vielen Toten, die der Luftkrieg unter der Zivilbevölkerung gefordert hat, können nicht mehr zum Leben erweckt werden. Das Buch schließt mit dem schrecklichen Massaker von Dresden am 13. und 14. Februar 1945, für das Churchill und sein Luftmarschall Harris die Hauptschuld tragen. Am Ende dieses aufwühlenden Berichtes stehen die Worte jener Urkunde, die in das Hamburger Mahnmal für die 55 000 Opfer des Luftkrieges dieser Stadt eingemauert worden ist: „Möge den Menschengeschlechtern nach uns die Vernichtung Unschuldiger erspart bleiben. Möge dieses Grab für alle eine eindringliche Mahnung zur Besinnung und zur Menschenliebe sein."
Marterer
Bauerntum und Landbau der Sudetendeutschen. 656 Seiten, reich bebildert mit Fotos und Zeichnungen. Großformat, Leinen 16,— DM. Herausgegeben vom Sudetendeutschen Landvolk in der Ackermann-Gemeinde, München. — Zu dieser Dokumentation kann man der sudetendeutschen Volksgruppe gratulieren. Denn hier liegt ein Standardwerk vor, das alle Bereiche bäuerlichen Lebens umfaßt, die ein wesentlicher Bestandteil unseres sudetendeutschen Volkstums sind. Die einzelnen Abschnitte dieses geschmackvoll ausgestatteten Buches sind so aufschlußreich, daß ich in einer der nächsten Folgen unseres Heimatblattes näher darauf eingehen werde. Nachstehend nenne ich die wichtigsten Abschnitte: Volk und Bauer — Der sudetendeutsche Bauer in der Geschichte — Der Bauer als Träger der Volkskultur — Die Bauern werden ein Stand — Die politische Vertretung der sudetendeutschen Landwirtschaft von 1918 bis 1938 — Die sudetendeutsche Politik im Tschechoslowakischen Staate — Das Landvolk hilft sich selbst — Unsere Landfrauen — Unsere Landarbeiter — Unsere Landjugend — Das ländliche Zeitungswesen — Boden, Klima, Landbau — Die sudetendeutschen Bauern in der Vertreibung.
M.
Die obigen Bücher können durch den Verlag des Schlaggenwalder Heimatbriefes bezogen werden.
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Ambrosius
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