Aber nicht alle Köchinnen scheinen damals diese Resteverwertung gekannt zu haben. Dies verriet das Gespräch einer Porzellanmalerin auf dem Fabriksweg am frühen Morgen, als vom „Kraoppenbachn" die Rede war. Die Gute meinte treuherzig: „Ach, ich ho heier ka Lust dazou. Ich denk, ich mach a bißl ins Pfannl nei. Sura gouta nackata Kouchn is fei a gout zan Kaffee. Mit diarn Kraoppen hout man allawal za vül Abfall. Is ja schod üm diarn Tag zan wegschmeißn." Dieser Ausspruch einer wohlbekannten Persönlichkeit aus Schlaggenwald hat sich wegen seiner Originalität bis zum heutigen Tag erhalten. Gerne hört und lacht man über diese heimatlichen Klänge, wenn sich zwei Schlaggenwalderinnen über das Krapfenbacken unterhalten. „Bacht san heier Kraoppen za der Fasching?" — „Na, Madl, dou hout man zu vül Abfall...!"
Anna Neidhart, Auerbach/Opf.
35 Landsleute trafen sich am 6. 1. 1963 in Bayreuth
im Gastlokal unseres Landsmannes Albert Kreis zu einem gemütlichen Beisammensein. Sie grüßen über den HB alle Landsleute recht herzlichst. Die Besucher waren aus Bayreuth und Umgebung. Die nächste Zusammenkunft findet am Faschingsdienstag statt. Über diese Treffen in Bayreuth freue ich mich, weil sie die alte heimatliche Zusammengehörigkeit der Landsleute aufrechterhalten.
M.
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