Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 91
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Slovo redaktora: zdražení Zpravodaje a poděkování krajanům

Meine lieben Landsleute!

Für die überaus vielen Glückwünsche, die mich zu Weihnachten und Neujahr erreichten und die auch für meine Mitarbeiter bestimmt waren, spreche ich an dieser Stelle den betreffenden Landsleuten meinen innigsten Dank aus. Über diese Aufmerksamkeit habe ich mich sehr gefreut, vor allem über die anerkennenden Worte, mit denen meine heimatliche Arbeit bedacht wurde. Eure Zufriedenheit und eure Heimatliebe geben mir die Kraft zur Fortführung dieses heimatlichen Werkes.

Leider mußte ich durch unvorhergesehene Terminarbeiten beruflicher Art die Herausgabe der 91. Folge, die für anfangs Feber vorgesehen war, um 14 Tage verschieben. Ich bitte alle Bezieher, diese Verzögerung entschuldigen zu wollen. Als Entschädigung für die lange Wartezeit enthält die vorliegende Ausgabe eine Fülle heimatlicher Beiträge. Der Bericht über unsere Landsleute in Kanada wird wohl alle Leser lebhaft interessieren, zeigt er doch, daß unsere Schlaggenwalder auch in einem fremden Land unter völlig veränderten Lebensbedingungen ihren Mann stellen und sich durch Fleiß und Tatkraft eine gesicherte Existenz schaffen konnten.

Das Jahr 1963 hat mit acht neuen Beziehern recht erfolgversprechend begonnen. Von diesen neuen Beziehern haben sich drei selbst gemeldet und die anderen fünf wurden von den nachstehend genannten Landsleuten gewonnen: Hermi Stern, Darmstadt; Anna und Gustl Mürling, Reichenbach; Marie und Franz Krautzberger, Selb; Johanna Pleyer, Regelsmühle; und Hilde Schmiedl, Hof. Allen diesen Landsleuten sage ich für ihre Unterstützung herzlichen Heimatdank. Ich wollte mich freuen, wenn andere Landsleute diesem Beispiel nacheifern würden.

Besonders gefreut habe ich mich über die Bestellung des Schlaggenwalder Heimatbriefes durch Ldm. Adam Kastl, der in Klösterle beheimatet war. Seine Eltern stammten jedoch von Schlaggenwald und er selbst hat in Schlaggenwald von 1894 bis 1897 die Bürgerschule besucht, wobei u. a. unser 80jähriger Landsmann Willibald Neidhart (Neustadt) sein guter Schulkamerad war. Das Bild von Ldm. Neidhart und die Würdigung zu seinem 80. Geburtstag im Weihnachtsheft brachten es zuwege, daß sich nach vielen, vielen Jahren zwei Jugendfreunde wieder gefunden haben. Ldm. Kastl ist von Schlaggenwald so begeistert, daß er umgehend den HB bestellt hat. Damit gibt er für manchen gebürtigen Schlaggenwalder ein Vorbild.

Ferner muß ich heute auch mitteilen, daß es mir nicht mehr möglich ist, den Heimatbrief für eine Mark abzugeben. Die Erhöhung der Portogebühren für Drucksachen usw. ab 1. 3. 1963 wirkt sich vor allem

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