WANDERKUNST
Das Wandern ist auch eine Kunst,
Die nicht ein jeder kann.
Ob Sonnenschein, ob Nebeldunst,
Hier stell ich meinen Mann.
Frühmorgens, wenn der Tag erwacht,
Treibt mich es aus dem Haus,
Des Abends, oft bei dunkler Nacht,
Kehr ich vergnügt nachhaus.
Ein jeder was Besondres tut,
Die meisten scheffeln Geld.
Ich aber ziehe frohgemut
Durch Heide, Wald und Feld.
Schloßbauer
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Meine lieben Landsleute!
Wieder überreiche ich euch ein Heft unseres Heimatblattes mit zahlreichen heimatlichen Beiträgen in Wort und Bild. Die Fortsetzung zu der Reihe „Die ehemals freie Bergstadt Schlaggenwald" erscheint im nächsten Heft, da diesmal andere Beiträge wichtiger waren. Die vorliegende Ausgabe enthält auch die Einladung zu den Kirchweihfeiern in Auerbach, München, Frankfurt und Nürnberg. Ich freue mich, daß in vier Städten der Bundesrepublik unserer unvergeßlichen Schlaggenwalder Kirchweih gedacht wird und hoffe, daß diese Zusammenkünfte gut besucht werden und daß dabei die richtige Kirwastimmung aufkommt.
Bei der Meldung von Familien-Nachrichten bitte ich um vollständige Angaben und deutliche Schrift, damit Rückfragen und Fehler in der Wiedergabe vermieden werden. Vergeßt ferner nicht darauf, mir die Geburtstage unserer 80jährigen Landsleute zu melden und mir gleichzeitig ein Bild von ihnen mit einzusenden.
Die nächste Ausgabe unseres Heimatblattes kommt Ende Oktober heraus. Einsendeschluß für Berichte und Nachrichten ist der 15. Oktober 1962. Sendet mir vor allem die Familien-Nachrichten rechtzeitig ein. Damit will ich mich für heute von euch verabschieden. Bis zum Erscheinen der 89. Ausgabe verbleibe ich mit herzlichen Heimatgrüßen
Euer
Rudi Marterer
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