Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 87
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400 000 sudetských Němců přijelo do Frankfurtu

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gruppe. Dies seien die Stationen auf dem Weg zur Rückkehr in die Heimat und zur Erlangung des Selbstbestimmungsrechtes. Zweck des Treffens sei es, die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit erneut auf das Schicksal der Sudetendeutschen zu lenken. Wörtlich sagte er: „Nur auf der Grundlage des Rechts kann dauerhafter Friede entstehen, nur auf der Grundlage der Anerkennung von Heimatrecht und Selbstbestimmung können Unrecht und Gewalt überwunden werden, kann ein einiges Europa entstehen. Daher lautet unsere Losung: Durch Recht zum Frieden!"

Anerkennende und verständnisvolle Worte für die Sudetendeutschen fand der hessische Ministerpräsident Dr. Zinn in seiner Begrüßungsrede, in der er u. a. ausführte: „Ich bin des festen Glaubens, daß in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts sich auch in dem alten Europa dieses Menschen- und Völkerrecht durchsetzen wird. Dann wird auch das Recht der Sudetendeutschen, ihr Recht auf die Heimat, wieder Sinn und Anerkennung finden können. Für das Recht auf Selbstbestimmung haben die Sudetendeutschen am 4. März 1919 Blutopfer gebracht. Es war der Notschrei einer verzweifelten Volksgruppe. Hätte er Gehör gefunden, wäre vielleicht manches Unheil in Europa verhütet worden."

So erlebten wir 1962 die große Demonstration unserer Volksgruppe beim Sudetendeutschen Tag in der Mainmetropole und alten Reichshauptstadt Frankfurt am Main. Daß es gleichzeitig ein Fest des Wiedersehens wurde, ist ja selbstverständlich. Mit festem Händedruck begrüßten sich unsere Landsleute aus dem Schlaggenwalder Kirchsprengel, wobei ich feststellen konnte, daß sich aus allen Nachbarorten, wie Gfell, Leßnitz, Rabensgrün, Stirn, Schönwehr, Töppeles usw., Besucher eingefunden hatten. Eine namentliche Aufzeichnung war nur am Samstag, nicht aber am Sonntag möglich. Der Andrang in der Halle 17 war derart groß, daß ich dieses Vorhaben aufgeben mußte. Nach meinen persönlichen Aufzeichnungen waren aus unserem Kirchsprengel insgesamt an die 200 Landsleute in Frankfurt anwesend. Ich danke an dieser Stelle allen für ihr Kommen und damit für ihr Bekenntnis zu unserer Volksgruppe. Sogar aus Wien fanden sich zwei Landsleute ein, und zwar Ldm. Bernt und Ldm. Foucek. Diesen beiden Männern danke ich besonders.

Recht herzlich danken möchte ich auch unserer lieben Patenstadt Auerbach für die in der Festausgabe der „Sudetendeutschen Zeitung" übermittelten Grüße an uns Schlaggenwalder. Zeigte dies doch wieder die immer enger werdende Verbundenheit der beiden Städte und das liebe Gedenken unseres verehrten Bürgermeisters von Auerbach.

Zum Schluß noch einige Zahlen, die ein anschauliches Bild von dem Massenbesuch unserer Landsleute geben. Nicht die hunderte von Au-

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