Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 87
/ 32
česky německy obojí klasické zobrazení →
Sken listu 23
Moje nejmilejší místečko

Mein Lieblingsplätzchen
[obr] Ein Teil der Belegschaft der Porzellanfabrik in Töppeles

in den zwanziger Jahren. Die Aufnahme zeigt Belegschaftsmitglieder aus Schlaggenwald, Leimgruben, Trossau, Schönwehr, Gfell und Töppeles

**Mein Lieblingsplätzchen*)**

Fern der Heimat sehn' ich mich
Nach dem lieben, schönen Plätzchen,
Wo die Blumen bald erblüh'n,
Wo in Fluren an den Wäldern,
Vergißmeinnicht am ersten steh'n.

Das Bächlein, das dort nie versickert,
Lud mich oft zur Labe ein,
Gurgelt munter durch die Wiesen,
Ich trank davon, als wär es Wein.

Schönes Plätzchen in der Heimat,
Möcht' dich einmal wiederseh'n,
Mit den Fluren, grünen Wäldern...
Um nie mehr von dir zu geh'n.

M a i 1962

Alois Breitfelder, Töppeles, Haus-Nummer 25, geboren 1900, jetzt 8801 Haslach, Post Dürrwangen über Ansbach (Mittelfranken)

*) Dieses Plätzchen befand sich in den Hofhansen-Wiesen, unterhalb der Karl Schuster-Wiese, mit dem kleinen Bächlein, das aus den Trossauer Grabern kommt, quer über den nach Leimgruben führenden Weg fließt und in den Wiegenbach mündet. Dem Ortschronisten ist dieses Plätzchen als Tummelplatz zahlreicher Rehe und als Ausruheplatz für Beeren- und Pilzsucher in bester Erinnerung. Man konnte dort stundenlang am Rücken liegen, in die vorüberziehenden Wolken blinzeln und — träumen.

list 23 z 32
Rozdělení textu na listy je odhad — text může o odstavec přetéct na sousední list. Původní znění vlevo je vždy přesné.
Klikni na větu a ukáže se, kde na skenu stojí. Zvýrazňují se celé řádky, ne přesná slova — místo je tedy přibližné.