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obr] Der Höfl-Hof in Leßnitz, Besitzer Heß Karl (Hüafl Korl)
hübl" zwei Jahre lang verborgen. Durch Verrat wurde er entdeckt, die Häscher nahmen ihn fest und steckten ihn kurzerhand zum Militär. So mußte er über ein Jahrzehnt den Waffenrock tragen. Als er endlich wieder daheim war, wurde er von einer Frau Tauber aus Gfell ständig mit der Frage bedrängt, ob er ihren vermißten Sohn „Kohnas" (Johannes oder Jonathan) im Felde nicht gesehen hätte. Obwohl er Augenzeuge war, wie ihr Kohnas unter den Säbelhieben feindlicher Reiter sein Leben aushauchte, konnte er dies aus Mitleid der guten Mutter nicht sagen. Klötzl blieb ledig und starb hochbetagt am 26. Mai 1868 bei seiner Tochter am Höfl-Hof.
Recht aufschlußreich sind auch einige kleine Zettel gewesen, aus denen hervorgang, daß die männlichen Heß mit dem Fuhrwerk weite Fahrten machten. In den aufgezeichneten Routen führte eine über Brünn, Olmütz und Krakau nach Lemberg, eine zweite über Stoy nach Budapest.
Doch nun zurück zum Franz Josef Heß, dem Schwiegersohn des napoleonischen Feldzüglers Klötzl. Aus seiner Ehe mit Franziska gingen acht Kinder hervor, sechs Söhne (Andreas, Franz Josef, Hermann, Anton, Albert und Karl) sowie zwei Töchter (Anna und Theresia). Obwohl Franz Josef Heß zwei Höfe hatte, den Steffl-Hof und den Höfl-Hof in Gfell mit insgesamt 64 Hektar, so war ihm dies für seine sechs Söhne noch zu wenig. Auf der Suche nach einem dritten Anwesen verriet man ihm ein Bauerngut auf der Alten Wiese in Karlsbad. Er lehnte
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