Persönliche Anmerkungen: Es war auch heuer wieder mein Bemühen, mit verschiedenen Beiträgen und Informationen in unserem Heimatbrief Euer Interesse zu finden. Ob es mir gelungen ist?
An dieser Stelle danke ich den Landsleuten, die mich bei meiner Arbeit unterstützt haben.
Wie lange mir der Allmächtige noch die Kraft gibt, für meine Landsleute tätig zu sein, das weiß nur Er.
Es wäre zu wünschen und zu begrüßen, wenn sich ein anderer, fähiger Landsmann geringeren Alters bereit fände, diese interessante Aufgabe nachfolgend zu übernehmen. Wer ist dazu bereit?
Es wird manchem Leser auffallen, daß ich in der Einleitung dieses Mal auf den sonst üblichen Rückblick auf das allseits bekannte, schon oft wiederholte heimatliche Brauchtum verzichtet und dafür einiges von dem zu Papier gebracht habe, das mir schon länger auf dem Herzen lag.
Nix füa ungout! F.P.
## Herzlicher Weihnachtsgruß aus Auerbach i.d.Opf.
Die Patenstadt und ihr Erster Bürgermeister Joachim Neuß wünschen allen Landsleuten aus Schlaggenwald und den Dörfern sowie ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!
## Weihnacht
Stille Zeit der weißen Flocken,
hohe Zeit der hellen Glocken,
Zeit der Kinderträume.
Heiße Sehnsucht in den Herzen,
Tränen schimmern in den Kerzen
stiller Tannenbäume.
Laßt uns an die Heimat denken
und ihr uns're Liebe schenken,
wie es immer war.
Laßt erklingen uns're Lieder,
dann bringt uns die Weihnacht wieder
Licht und Frieden dar.
Autor ungenannt
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## Aus dem Kalender
Im Dezember – Julmond/Christmond:
2.12. (So) 1. Advent
4.12. (Di) St. Barbaratag („Barbarazweige")
6.12. (So) St. Nikolaustag
8.12. (Sa) Mariä Empfängnis
9.12. (So) 2. Advent (Krippe aufstellen)
16.12. (So) 3. Advent
21.12. (Fr) St. Thomastag (Winteranfang, Sonnenwende)
23.12. (So) 4. Advent
24.12. (Mo) Heiliger Abend (mit reichem Brauchtum, z.B. mehrerlei Speisen, Christmette; Beginn der zwölf Rauhnächte/Unternächte
25.12. (Di) Hochfest der Geburt Jesu, 1. Weihnachtsfeiertag
26.12. (Mi) St. Stefanstag, 2. Weihnachtsfeiertag
31.12. (Mo) St. Silvestertag (Ålta Haaligha Å(bmd)
Barbara im Schnee, Christkind im Klee. Wind und Nebel an Dezembertagen, schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen.
Im Jänner – Hartung:
1.1. (Di) Neujahrstag
5.1. (Sa) Letzte Rauhnacht (Wasserweihe, Segen für Salz, Kreide und Weihrauch
6.1. (So) Hl. Drei Könige – Caspar, Melchior, Balthasar (C + M + B für „Christus Mansionem Benedicat", d.h. „Christus segne dieses Haus"), Hochfest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie)
Wenn an Antoni (17.1.) die Luft ist klar, gibt es gern ein trockenes Jahr. Ist bis Dreikönig kein Winter, so kommt auch keiner mehr dahinter. Januarsonne hat weder Kraft noch Wonne. Je tiefer der Schnee, desto höher der Klee.
## Zum Jahresanfang
Des Dankens kein Ende, denn wir sind reich.
Wir haben zwei Hände, wir liegen weich.
Wir haben die Augen, die Ohren, den Mund.
Wir sind im Geiste und sonst gesund.
Wir können gehen, wer weiß wie weit.
Vom Anfang, zum Ende, zur Ewigkeit.
Leontine von Groeling
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## 's Gebrenn –
Einer, der gut Bescheid weiß, erinnert sich
Es war von jeher in unseren Breiten notwendig, sich um die Erzeugung von Wärme zu kümmern. Die geografische Lage und die Unbilden der Witterung erhöhten diesen Zwang. Kochen, Heizen, Wäschewaschen gehörten auch daheim in jedem Haushalt zum täglichen Programm.
„Af ålls kua ma vazichtn, owa a wårma Stubm braucht da Mensch", lautete eine allgemeingültige, landläufige Meinung.
Heizöl hatte zu unserer Zeit noch keine Bedeutung, ebensowenig Gas. Elektrischer Strom war (zu) teuer. Die Energie stammte aus anderen fossilen bzw. nachwachsenden Rohstoffen: aus Kohle und Holz. Beide „Energieträger", das Brennmaterial, nannten wir kurz und bündig „'s Gebrenn".
Als in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts die Öl- und Energiekrise ausbrach und zunehmend unseren erreichten Wohlstand zu überschatten begann, geriet auch die Sorge um dieses
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