## Liebe Landsleute!
Wieder einmal haben wir den Winter, der mit Schneefall, Kälte und Eis, besonders im Feber, nicht geizte, hinter uns gebracht. Hand aufs Herz: Je älter wir werden, desto empfindlicher reagieren wir auf seine Unbilden und Unzuträglichkeiten. Und seien wir ehrlich: Alte Menschen suchen gern die Wärme! Daham håut ma gsågt: Die Åltn kröichn da Wirm nåuch.
Nun beginnt der Frühling, sich von seiner schönen und angenehmen Seite zu zeigen. Es geht einem das Herz auf zu erleben, wie überall die Natur erwacht und Bäume, Sträucher und Wiesen sich mit frischem Grün schmücken. Die Blumen erfreuen das Auge mit ihren kräftigen Farben, und die Sonne meint es wieder gut mit uns.
Am zweiten Sonntag im Wonnemonat Mai denken wir in Liebe an unsere Mütter, ehren sie und danken ihnen in gebührender Weise für all das Gute, das sie uns in ihrer großen Opferbereitschaft angedeihen ließen. Eine Woche später feiern wir das Pfingstfest zu Ehren des Heiligen Geistes, der sich hier auf Erden, gerade zur Frühlingszeit, in der Lebenskraft der erwachenden Natur, in einer Welt von Gesetz und Ordnung, von Plan und Ziel, in den Wundern der Schöpfung offenbart. Leider gehen wir nur zu oft achtlos an ihnen vorüber.
Wer reisefähig und anderer Verpflichtungen ledig ist, kann an Pfingsten (Sa./So. 18./19.5.) zum Sudetendeutschen Tag (ST) nach Augsburg fahren. Das alljährliche Treffen der Landsleute findet heuer wieder in der Schwabenmetropole statt. Es wäre zu
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