Schlaggenwälder Heimatbrief — srpen / září 2010
/ 7
česky německy obojí klasické zobrazení →
Sken listu 1
Milí krajané!

## Liebe Landsleute!
Manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder, meint Volkes Stimme, wenn sich eine Sache unverhofft (zum Guten) wendet. Da liefert die unerwartete, leider späte Veröffentlichung der filmischen Dokumentation „Töten auf tschechisch“ des Prager Regisseurs David Vondráček klare, gültige Beweise über die von Tschechen verübten Greueltaten an wehrlosen, unschuldigen deutschen Zivilpersonen in Prag und Postelberg (allein dort 763 Mordopfer) nach dem 8. Mai 1945. Der Film stellt eine historische Sensation dar. Es gibt nicht viele Fotos von Vertreibungsverbrechen und fast keine Filmaufnahmen. Daß eines der Massaker (in Prag mit 42 Opfern) fast zur Gänze gefilmt wurde, weiß man erst, seit der tschechische Fernsehkanal CT2 den Beitrag Vondráčeks am 6. Mai d.J. ausstrahlte.

Die Sendung löste in der Tschechischen Republik (ČR) heftige Diskussionen (auch im Internet) aus. Für viele Tschechen gibt es ein böses, hoffentlich heilsames Erwachen. Andere, mehrheitlich Nationalisten, Kommunisten und sog. „Grenzlandkämpfer (?)“, behaupten weiter stur und steif, daß alles nicht wahr oder später gestellt sei, außerdem hätten die Deutschen nichts Besseres verdient. In Zeitungen aber wird die Frage der Straffreiheit für derartige Untaten gestellt.
Nun wäre als besonderes Zeichen und Wunder zu werten, wenn ein Filmdokument wie dieses auch einen Gesinnungswandel in den Medien und Köpfen verbohrter Zeitgenossen hervorriefe und die breite Öffentlichkeit hüben wie drüben endlich zur Kenntnis nähme, daß Angehörige anderer Völker auch Täter waren! Wer weiß, wie viele solche Dokumente und Dossiers sich

věta pokračuje na dalším listu ⟶

list 1 z 7
Rozdělení textu na listy je odhad — text může o odstavec přetéct na sousední list. Původní znění vlevo je vždy přesné.
Klikni na větu a ukáže se, kde na skenu stojí. Zvýrazňují se celé řádky, ne přesná slova — místo je tedy přibližné.