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Ve srovnání se staršími způsoby osvětlení, které naši prarodiče ještě znali ze svého dětství, jako plovákové lampičky plněné řepkovým olejem nebo svícny s lojovými, po roce 1830 stearinovými svícemi, poskytovala petrolejová lampa vynalezená roku 1860 podle tehdejšího mínění nejvyšší dosažitelné světlo. Přesto na rozdíl od elektrického osvětlení nedokázala prostornou světnici pořádně osvítit.
Petrolejová lampa svolávala rodinu dohromady kolem stolu. Dočasně, dokud matka pracovala u kamen, stávala nad sporákem. Poté byla opět opatrně přenesena na stůl – což nám dětem bylo kvůli naší nejisté, vratké chůzi přísně zakázáno. Jednou mi utkvělo v paměti, jak lampa při strkanici nebo jiné neopatrnosti ztratila rovnováhu. Podobné příhody dokázaly narušit i to poklidné společné posezení. Světlo této lampy stačilo na čtení novin, na zašívání punčoch a na pletení, na hry „Člověče, nezlob se" a „Ovce a vlk" i na jiné večerní zaměstnání. Psaní domácích úkolů večer rodiče velmi neradi viděli. Napomínali: „Kazíš si oči."
Na nápad postavit kvůli většímu jasu druhou lampu by z čistě hospodářských důvodů nikdo nepřišel: „Ať to jen nějak jde!" Šetrnost byla samozřejmostí: „Se zápalkami začíná šetření!" Dědeček a další kuřáci zapalovali své dýmky, doutníky-virginky a cigarety třískou zastrčenou u lampy.
bis å(bmds kennt ma 's Löicht brenna. Finsta is's wöi innaran Kellaluach!" – Denken wir nicht auch noch ans „Ei(nhazn" und sagen auch so, wenn wir wegen der kalten Jahreszeit die Ölheizung wieder anstellen? Vor allem bei uns wissen wir heutzutage Licht nicht mehr richtig zu schätzen. In der Dritten Welt wird es anders sein.
Neonleuchten brennen 24 Stunden – für unsere Altvorderen ein unverständlicher Vorgang. Bräunungsstudios helfen über die sonnenarme Zeit hinweg. Wer kann, entflieht den kurzen, dunklen Tagen des Spätjahres nach Florida, Thailand, Sri Lanka oder „bloß" nach Mallorca. Die Fußballer selbst kleiner Orte kämpfen auf ihre Weise mit großen Flutlichtanlagen gegen Dämmerung und Nacht.
Der Wechsel der Jahreszeiten gleitet an uns vorbei; wir leben nicht mehr damit. Viele kennen nicht mehr den Rhythmus des Tages, der sich an den Gegebenheiten der Natur orientiert. „Mit'n Höihnan afs Stangl" soll heißen, mit dem Sonnenuntergang zu Bett zu gehen. Mögen wir uns von der Werbung für tausend Produkte mit dem Wort „Bio" noch so überfordern lassen – Wachsein und Schlafen unterliegen wohl anderen Gesetzen. Der Spruch „Fröih aufstöih u bål heian håut nuch nöimads gschådt" steht berechtigterweise auch mit dem Licht und dem Biologischen in ursächlichem Zusammenhang.
Schlaggenwald verfügte seit 1910 über ein elektrisches Ortsnetz. Doch selbst 25 Jahre später gab es noch Häuser mit nur zwei oder drei Brennstellen. Keller, Stall, Nebenräume und Schlafkammern blieben dunkel. Häufig verwendete man für diese Wege Laternen und Lampen: „Schwieghamutta, leicht amål, ich find dees Zeigh niat... !" – Wenn Kinder ins Bett mußten, ließ die Mutter die Stubentür einen Spalt offen, „daß d' woos siahst zan Nüwagöih". Wenn „Hutschaleit" sich bei Dunkelheit auf den Heimweg machten, hieß es: „Ich låu enk d'Tüa a wing offm, daß nöimads d'Stöigh nuntaföllt!"
In Wohnungen ohne elektrisches Licht war die Petroleumlampe daheim. Zur Zeit meiner ersten Schuljahre erhellte sie den Küchentisch und den näheren Umkreis, wenn draußen die Dämmerung hereinbrach. Sorgfältige Wartung und aufmerksamer Umgang waren unerläßlich, wollte man den Abend nicht beim ersatzweise schwächeren Kerzenlicht verbringen. Denn schnell verrußte der Zylinder, leicht konnte er einen Sprung bekommen. Stand der Docht zu weit heraus, daß die Flamme im Glas rußend hochauf brannte, zersprang er ganz und gar. Schon ein Wassertropfen genügte, um einen traulichen Feierabend abrupt zu beenden. Es konnte sein, daß das Öl nicht mehr ausreichte und die Flamme im Nüssel (Hütchen) immer tiefer sank, um dann, nur noch glimmend und rauchend, ganz zu verlöschen.
Der Betrieb einer Petroleumlampe erforderte immer eine vorausgehende Fürsorge. Noch beim Tag, bevor die Geschäfte ihre Türen schlossen, mußte mit der Zweiliterkanne vom Neidhart-, Schröck- oder Häuser-Kaufmann, beim Winter- oder Schmidt-Eisenhändler Petroleum ins Haus geholt werden. Einen Zylinder immer vorrätig zu haben, wäre angebracht gewesen, blieb aber die Ausnahme, weil dieses empfindliche Gebilde aus dünnem Glas auch anderweitig hätte zu Bruch gehen können.
Wenn es am Abend in der Stube hell sein sollte, mußte spätestens in der Dämmerstunde, „sualångs nuch Toogh, sualångs nuch hell is", Öl eingefüllt werden und der Zylinder mit trockenem Zeitungspapier geputzt sein; Streichhölzer hatten griffbereit zu liegen.
Unsere Lampe, wie sie mir noch in Erinnerung ist, bestand aus einem runden gegossenen Metallfuß. Darauf saß, in Fensterkitt eingebettet, eine abgeflachte Glaskugel als Behälter, an der mühelos der Ölstand abzulesen war. Oben in der Glasöffnung befand sich ein Messinggewinde zum Einschrauben des „Maschinchens", mit dem sich der breite Docht nachstellen ließ. Ein verbreiterter, hochstehender Blechrand trug das Nüssel und den bauchigen Glaszylinder.
Gegenüber älteren Beleuchtungsarten, die unsere Großeltern aus ihrer Kinderzeit noch kannten, wie das mit Rüböl gefüllte Schwimmerlämpchen und die mit Unschlitt (Talg), nach 1830 mit Stearinkerzen, versehenen Leuchter, spendete die 1860 erfundene Petroleumlampe nach damaliger Ansicht das höchsterreichbare Licht. Dennoch vermochte sie, im Gegensatz zur elektrischen Beleuchtung, eine geräumige Stube nicht auszuleuchten.
Die Petroleumlampe führte die Familie rund um den Tisch zusammen. Vorübergehend, solange die Mutter am Ofen hantierte, stand sie über dem Herd. Danach wurde sie wieder behutsam auf den Tisch gebracht, ein Vorgang, den man uns Kindern wegen des unsicheren, wackeligen Verhaltens streng untersagte. Mehr
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Malá oklika může cestu často usnadnit.
Vytrvalost vede k cíli.
Kdo nechce slyšet dobrou radu, musí snášet bolestné následky.
Na hrubý pytel hrubá záplata.
Bližší košile než kabát.
Kdo se nestará o své nářadí, musí se tím více dřít.
Kde nic není, ani smrt nebere.
Kdo vystupuje sebejistě, zdá se mít pravdu.
Člověku z toho jde strach.
Jak ji uviděl, dal se do běhu.
Být zcela paf a zmatený, koukat jako vrata.
Tady se už nemá cenu dál dohadovat! (často používáno při hádkách)
Pravidelně chodí pozdě.
Zase onemocněl.
Má jazyk jako břitva.
Pracovat úzkostlivě přesně.
Když někdo ospale zívá.
Být jako věčně činný all-rounder, který je všude.
Jazykolam: Za Hansovou psí boudou visí zaječí kůže, Hansi, přines je sem!
*V originále chebským nářečím.*
## Wöi håmma daham gsågt?
Ein kleiner Umweg kann oft die Reise erleichtern — A wing gout in da Krümm gäiht ma nix üm
Beharrlichkeit führt zum Ziel — Niat auslåua zwingt ålls
Wer auf guten Rat nicht hören will, muß Schmerzliches hinnehmen — Wer niat häian w(üll, mou f(ühln
Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil — Af ran gruabm Kluatz ghäiat a gruawa Kaal
Ein naher Vorteil hat Vorrang — As Hem(d is näiha åls da Ruack
Wer sein Werkzeug nicht pflegt, muß sich umso mehr plagen — Wer die Seins niat denglt, dian denglt die Seins
Bei einem völlig Mittellosen ist nichts zu holen — An Nåckatn kua ma niat in d'Tåschn långa
Wer fest auftritt, scheint recht zu behalten — Wer redt, håut recht
Da wird einem angst und bange — Dåu wiad aan die Haut am Buckl za eng
Als er sie sah, ist er losgerannt — Wöi a sa gseah håut, is a gsatzt
Fassungslos und verdattert sein — Dåustöih wöi da Ochs vuan neia Tåua
Da braucht man gar nicht weiterzureden (-verhandeln)! — Dåu häiat sich doch glei ålles auf! (Bei Streitereien häufig gebraucht)
Er kommt regelmäßig zu spät — Er kinnt imma zan Kapplaufsetzn
Da wurde er wieder krank — Dåu håuts nan wieda gschmissn
Sie hat ein übles Mundwerk — Döi håut a Gusch wöi a Schwert
Peinlich genau arbeiten — Aufpassn wöi a Haftlmåcha
Wenn jemand schläfrig gähnt — Öitza schreit da Bettzippl
Wie Hans Dampf in allen Gassen — Wöi da Päitas(ül af ålln Suppm
Zungabrecha: Hinta Hånsns Hundshittn hänga Hosnhait, Håns hul sa her!
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