Schlaggenwälder Heimatbrief — únor / březen 2008
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Milí krajané!

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nerstag (20.3.) beginnt kalendarisch der Frühling, der Karfreitag beschert uns dazu den bestimmenden Vollmond, und am 23. März feiern wir Ostern, das Hochfest der Auferstehung Christi. Über das heimatliche österliche Brauchtum haben wir schon des öfteren berichtet. Man lese auch im Heimatbuch darüber nach (ab Seite 269).
Ein umfangreicher Reisebericht mit Fotos soll diesmal die erste Folge unseres Heimatbriefes vorrangig bestimmen. Eine Aufteilung auf zwei Folgen wäre nicht günstig. Andere mögliche Beiträge erscheinen daher etwas später. Ich bitte um Verständnis.

Etwas anderes. Vor mehr als 40 Jahren verließ uns der heimattreue Landsmann Oskar Otto für immer. Er war der erste Herausgeber unseres Schlaggenwalder Heimatbriefes, dessen Bedeutung als (letzte) Klammer unter den weitverstreut lebenden Landsleuten schon oft gewürdigt wurde. Die erste Ausgabe erschien, von uns Vertriebenen sehnliehst erwartet und freudig begrüßt, am 15. Juni 1949. Unter Ottos Schriftleitung folgten von Lindenberg i. Allg., Buchloe und Hanau aus noch 75 Hefte. Sein Nachfolger Rudolf Marterer, Erlangen, gab 46 Folgen, danach Richard Brummeissl, Kahl a. Main, weitere 76 Briefe heraus. Wir gedenken auch ihrer in großer Dankbarkeit!
Ab 1990 setzte der Schlaggenwalder Heimat- und Geschichtsverein e.V. diese Veröffentlichungen fort. Bis heute sind insgesamt 298 Heimatbriefe erschienen.
Nun steht ein Jubiläum an. Die erste Ausgabe für 2008, die jetzt vor Euch liegt, ist der 100. Heimatbrief, den ich im Auftrag des Vereins (SHGV), redaktionell jedoch in eigener Regie, für Euch, liebe heimattreue Leser, gestalten durfte. Ich freue mich, daß es mir in all den Jahren vergönnt war, diese freiwillig übernommene Aufgabe in heimatlicher Verbundenheit zu erfüllen, und hoffe, so Gott will, noch einige Zeit dafür tätig zu sein. Haltet auch Ihr dem Heimatboten als Hort der Erinnerungen weiterhin die Treue!
Ein frohes Osterfest und eine gute Zeit wünsche ich allen Heimatfreunden, in nah und fern, als Euer Landsmann
Franz Pöttig

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Velikonoční pozdrav

## Ostergruß
Die Patenstadt Auerbach i.d.Opf. grüßt alle Landsleute aus der ehemaligen Bergstadt Schlaggenwald und ihren Dörfern im Egerland, wünscht ihnen an Ostern frohe Feiertage und lädt alle Patenkinder schon jetzt zu ihrem nächsten Heimattreffen recht herzlich ein.
Helmut Ott, Erster Bürgermeister

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Střípky z roku 2007

## Streiflichter 2007
Jänner: Die Führung der Sudetendeutschen appelliert an Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei ihrem ersten Besuch in Prag auch die Anliegen der Heimatvertriebenen vorzubringen. Mit Lob für das „große tschechische Volk" bestreitet sie ihren Prag-Besuch nahezu ausschließlich in ihrer Funktion als EU-Ratspräsidentin.
Feber: Der tschechische Europaminister Alexandr Vondra, zuvor Außenminister, erklärt, die EU-Ratsvorsitzende Angela Merkel sei für die tschechische Republik „kein Partner". Das Oberste Gericht der CR überträgt den im Juni 2006 der katholischen Kirche zugesprochenen Veitsdom in Prag wieder zurück an den Staat.
März: Der tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg gerät wegen eines Interviews mit der „Berliner Zeitung" in seinem Land unter Beschuß. Er hatte das Schicksal der Sudetendeutschen als „Vertreibung" bezeichnet: „Was im Jahr 1945 passiert ist, war natürlich eine Vertreibung. Es ist Blödsinn, das zu bestreiten. Ich war immer dafür, daß man die Sachen bei ihrem wahren Namen nennt." (Anm. d. Red.: Noch im Jänner hatte sich Schw. von der These der Kollektivschuld der Sudd. distanziert, aber nicht von den Beneschdekreten. Demgemäß

hat er im Interview nur das Jahr der „wilden Vertreibungen" 1945 genannt!)
April: Das Präsidium des Bundes der Vertriebenen äußert sein Befremden darüber, „daß das, was wohl als Zeichen der Solidarität mit dem Schicksal der deutschen Vertriebenen geplant war, bislang ohne Beteiligung und Mitsprache des Bundes der Vertriebenen und der Stiftung 'Zentrum gegen Vertreibungen' konzipiert wird".
Mai: Der tschechische Außenminister Schwarzenberg (von den Grünen) erklärt im niederbayerischen Straubing, „daß die Dekrete seit 1991 für die Zukunft nicht mehr gelten. Rückwirkend wird man sie nur schwer aufheben können. Das würde ein vollkommenes eigentumsrechtliches Chaos verursachen. Das ist schlicht nicht praktikabel".
Juni: Der Bund der Vertriebenen mahnt eine rasche Verwirklichung des im Koalitionsvertrag zugesagten „sichtbaren Zeichens" gegen Flucht und Vertreibung an. Über die Köpfe der Betroffenen hinweg könne und dürfe eine solche Einrichtung nicht entwickelt werden.
Juli: Nach 0,75 Mio Euro 2007 sieht die Bundesregierung für das Projekt „sichtbares Zeichen" im Haushalt 2008 1,2 Mio Euro vor.
August: Die tschechische Polizei legt einen 62 Jahre alten Fall von sieben ermordeten deutschen Buben in Postelberg/Kreis Saaz zu den Akten.
September: Der Bund der Eghalanda Gmoin feiert in Marktredwitz sein 100jähriges Bestehen. Bayerns Innenminister Günther Beckstein nennt in Prag die Vertreibung „eine offene Wunde" und die Benesch-Dekrete „einen massiven Verstoß gegen Völker-, Menschen- und Naturrecht".
Oktober: Schirmherr der sudetendeutschen Vertriebenen, der Bayerische Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber, gibt nach mehr als 14 Jahren sein Amt zurück. Sein Nachfolger Dr. Günther Beckstein bekennt sich als verläßlicher Partner unserer Volksgruppe. Jiři Paroubek, Vorsitzender der tschechischen Sozialdemokraten, 2005/06 Premierminister und seither Oppositionsführer, erhält den Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreis der Seliger-Gemeinde! Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, SPD, zum Vorhaben „sichtbares Zeichen": „An dem Projekt, das die Bundesregierung verwirklicht, ist der Bund der Vertriebenen nicht beteiligt." Es handele sich „nicht um eine Realisierung des Zentrums gegen Vertreibungen, das von einer von Erika Steinbach und dem Bund der Vertriebenen ins Leben gerufenen Stiftung gleichen Namens gefordert wird".
November: Nach Hessen übernimmt auch Baden-Württemberg eine Landespatenschaft für ein Zentrum gegen Vertreibungen in Berlin. Bayern will sich anschließen.
Dezember: Der 1939 in Pilsen geborene Peter Grünberg erhält den Nobelpreis für Physik. Die Stadt, aus der er 1945 vertrieben wurde, will ihn zum Ehrenbürger ernennen.
F.P.
(aus SdZ/Vb Nr. 51/52 vom 21.12.07 (?))

Po stopách domova

## Auf heimatlichen Spuren
Auszug aus einem Brief des Ehepaares Reinhard und Gabriele Herrling, Stutensee (bei Karlsruhe), vom September vergangenen Jahres an den Heimatbrief: „Nun bin ich, Reinhard Herrling, 1945 in Schlaggenwald geboren, schon 62 und meine Mutter, Marianne König, geborene David, wird 87, und war mit meiner Frau das erste Mal wieder in der alten Heimat. Ab sofort hat der Heimatbrief (Hb) einen ganz neuen Stellenwert bei uns, und auch ältere Ausgaben werden zur Bettlektüre.
Als Kind kann ich mich an das eine oder andere Heimattreffen, z.B. in Stuttgart in den 50ern, erinnern; da haben mich meine Großeltern (David aus der Zech) mitgenommen, die auch zur 'Gmoi' in Karlsruhe gehörten. Man hatte Kontakt zur Heimatverwandtschaft nach München, Mergentheim, Weiden, Koblenz und Berchtesgaden (Obersalzberg). Verwandte aus der CSSR kamen in den 70ern nachgezogen, und diese sind dann öfter

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