Schlaggenwälder Heimatbrief — únor / březen 2008
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Milí krajané!

## Liebe Landsleute!
Als ich gegen Ende Dezember diese Zeilen schrieb, geizte hier, vor den Bergen, Frau Holle noch immer mit Flockenwirbeln, während die kalte Wintersonne den starken Rauhreif in Garten, Wald und Feld in eine glitzernde Märchenwelt verwandelte. Daheim hieß es: „Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee." Wer weiß?
Noch haben manche den Wohlgeruch von Spitzbuben und Zimtsternen in der Nase, und dabei befinden wir uns doch schon im Fasching. Auch in der alten Heimat bot eine Art von „fünfter Jahreszeit" willkommenen Anlaß zur Fröhlichkeit und Ausgelassenheit, und der verkleidete „Maschkara" galt als lustige Symbolfigur jener närrischen „Fosnat".

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Nach Mariä Lichtmeß (2.2.) sind heuer dem Karneval unserer Zeit nur noch wenige Tage zugestanden, denn mit dem Aschermittwoch (6.2.) beginnen bereits die vorösterlichen Wochen. Am Tag des hl. Valentin (14.2.), des Schutzpatrons der Liebenden, schenkt man sich gerne Blumen.
Das Jahr 2008 ist ein Schaltjahr. Am 4. März gedenken wir wieder der wehrlosen Landsleute, die 1919 in Arnau, Aussig, Eger, Kaaden, Karlsbad, Mies und Sternberg friedlich für das Selbstbestimmungsrecht der Sudetendeutschen demonstrierten und vom tschechischen Militär erschossen wurden. Bei diesen Untaten zeigte der neugegründete Staat CSR sein wahres Gesicht! Am 19.3. feiern alle Seffm, Beppm und Joseln traditionell ihren Namenstag. Ostern fällt sehr früh im Jahr. Schon am Gründon-

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