Schlaggenwälder Heimatbrief — prosinec 2000 / leden 2001
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Krajanské setkání v Auerbachu i. d. Opf.

Kuchenbüfett.

Gruppenbild vor der Heimatstube
Etwa ein Drittel der Besucher des Treffens in Auerbach i. d. Opf. hat sich mit Lm. Franz Hofmann (vorne, 3. v. l.) und Heimatpfarrer Hw. Kurt Völkl (rechts der Bildmitte) vor der Heimatstube zum Erinnerungsfoto eingefunden. Das Bild stellte Lmn. Bruni Metzler (Wirlitsch) zur Verfügung.

Dafür verdient die rührige Mannschaft um Frau Elli Haberger auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!
Um 16 Uhr fand die Mitgliederversammlung des SGH-Vereins statt (siehe Bericht). Beim Heimatabend begrüßte dann unser rühriger Franz Hofmann, Organisator „vor Ort", Landsleute und Gäste. Er bedauerte, daß die „Schlaggenwalder Familie" immer kleiner werde, manche Heimatfreunde meist aus Altersgründen oder wegen gesundheitlicher Beschwerden dem Treffen fernbleiben müßten, und wünschte allen frohe Stunden und der Zusammenkunft einen guten Verlauf. Namentlich erwähnte er den abwesenden Ehrenvorsitzenden unseres Heimatvereins, Josef A. Tauber, und übermittelte dessen Grüße. Der Erste Bürgermeister Helmut Ott und Altbürgermeister Hanni Habersberger richteten herzliche Worte an uns Patenkinder und äußerten zum wiederholten Male ihre Bewunderung über unsere nach wie vor innige Verbundenheit mit der alten Heimat, die uns immer wieder zu den Treffen in die Patenstadt führt. Sinnige Verse in unserer Mundart rundeten die Begrüßung ab.
Danach setzte man die gemütliche Unterhaltung vom Nachmittag mit Freunden und Bekannten fort. In bunter Folge sorgten die musikalische Begleitung unseres Lm. Franz Wawersich, ein Liedervortrag unseres Freundes Richard Arnold, humorig Gereimtes von Otto Dilling und besinnliche Gedichte aus meiner Feder, auch im Dialekt, für Erheiterung, Beifall und gute Laune. In angeregter, lebhafter Plauderei vergingen die gemeinsamen Stunden viel zu schnell. Gegen 23 Uhr klang der Heimatabend aus.

Sonntag, 10. 9.
Um 9 Uhr begann der feierliche Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche. Gleichzeitig fand in der Christuskirche eine evangelische Morgenfeier statt. Unser Heimatpfarrer Hw. Kurt Völkl hielt wieder die hl. Messe. Seine Predigt stand unter dem Leitwort „Die Heimat kann man verlieren, Erinnerungen behalten". (Der Wortlaut folgt im nächsten Heimatbrief.)
Nach dem feierlichen Hochamt begaben wir uns bei strahlendem Sonnenschein zum Friedhof. Das Ehepaar Walter und Maria Zeidler und Lmn. Anneliese Kaiser (Eckl) hatten ihre schmucken Trachten angelegt und setzten damit Egerländer Akzente. Erster Bürgermeister Helmut Ott legte am Ehrenmal der Heimatvertriebenen ein Blumengebinde nieder, und wir gedachten im Gebet unserer Verstorbenen, von denen so mancher auch am Gottesacker der Patenstadt seine letzte Ruhe fand.
Inzwischen waren weitere Besucher eingetroffen. Ab 11 Uhr öffnete die Heimatstube ihre Pforte zur Besichtigung, und die Einrichtung fand wieder reges Interesse. Aus der alten Heimat waren nur zwei Gäste angereist. Lm. Rudolf Moder hatte sich in Schlaggenwald vergeblich um mehr reisewillige Landsleute bemüht, denen ein Fahr- und Zehrgeld zugesichert war.

Nach dem Mittagessen in den Gasthöfen zog sich die Unterhaltung mit wechselnden Tischrunden bis weit in den Nachmittag hinein. Als dann noch unsere Stubenmutter Erna Kögler (Jessl) den Saal betrat, gab es nochmals eine herzliche Begrüßung. Schließlich hieß es, wenn auch mit Wehmut, Abschied nehmen. Ob man sich wiedersieht? Wie oft noch sind uns solche Tage vertrauter Gemeinsamkeit vergönnt? Es ist gut so, daß niemand die Antwort kennt. Der Wunsch „Auf ein Neues!" bleibt.
Wir danken der Stadt Auerbach für das beständige Entgegenkommen und die finanzielle Unterstützung!
Die örtliche und regionale Presse berichtete ausführlich über unsere Veranstaltung. Das Hotel „Federhof" in Auerbach stand für Übernachtung nicht mehr zur Verfügung. Viele Heimatfreunde fanden ihr Quartier in den umliegenden Ortschaften. Sie leisteten auch für bahnreisende Landsleute willkommene „Chauffeur"-Dienste. F. P.
Ein Dankeschön gebührt auch Lmn. Annemarie Pöttig (sie stammt aus Duppau), die bei unseren Treffen freiwillig und zuverlässig „Dienst" an der Eingangstür des Kolpingsaales versieht.
Heinrich Dilling, im Namen unserer heimatlichen Gemeinschaft.

Vzpomínám na tebe, můj Slavkove

Ich denke Dein, wenn mir im Geiste
eine alte Melodie erklingt,
wenn im Walde zaghaft leise
ein Vöglein singt.

Ich denke Dein, wenn die gold'ne Ähre
sich neigt im linden Sommerwind,
wenn man die reife Frucht, die schwere
vom Halm und Baume nimmt.

Ich denke Dein, wenn hoch im blauen Äther
die Schwalbe zieht,
wenn am fernen Horizont dann später
der Tag entflieht.

Ich denke Dein, wenn über die müden Felder
der Herbstwind braust,
wenn in den stillen verschneiten Wäldern
der Winter haust.

Ich denke Dein, wenn ich den Blick erhebe
zum flimmernden Sternenmeer.
Ich weiß, daß ich, solang' ich lebe
vergessen kann Dich nimmermehr.
Josef Putz, Dachau

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Když přijde Mikuláš…

Unna Klaana wår inzwischn schu drei Gåuha ålt. Also håut aa dåu da Niklas kumma u woos bringa solln. A passenda Måntl, a Pölzmutz, a Bårt u a Soock håm sie gfunna. Gschenka håuts dåmals niat v(ül gebm: a pår Eppl, a wing Schokolad, a pår Nuß u a pår Zuckala. Da Dada, also ich, håut möin an Niklas måchn. As klaana Madl håut angstlich dreigschaut, wöi dea Karl ba da Tüa reikumma is, a wing greint u is za da Mama grennt. Sie håbm a Waal gfischpat, owa dånn håut die Erna a Gedichtl aufgsågt. Ban Betn håut ara die Mama gholfm. As Gsichtl håut gstråhlt, wöi döi pår Klaanighkeitn ausn Soock vua sie hi(ngrollt san. Sie wår schu a klaana Näschkåtz u is's speta bliebm. Kurzum, wöis Madl an Niklas zan Åbschied håut schöi „Auf Wiedersehen" soogn solln, håut sa mich gånz gråuß uagschaut u ståttdessn gsågt: „Auf Wiedersehen, Vati!"
Dåu drüwa låchma heint nuch.
Euer Roth Seff

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