Dějiny našeho rodného města (Rudi Marterer, 1956)
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Dějiny našeho rodného města

Böh-

mens, nachdem schon zuvor ein gewisser Haberditzel im Dorf Rabensgrün bei Schlaggenwald porzellanähnliches Geschirr erzeugt hatte. Aus dem von Paulus gegründeten und von seinen Nachfolgern weitergeführten Unternehmen entwickelte sich die weltbekannte Porzellanfabrik Haas & Czjek, die bis 1945 mehrere hundert Arbeiter und Angestellte beschäftigte.

Die Porzellanfabrik Haas & Czjzek in Schlaggenwald, die als erste Porzellanfabrik Böhmens 1192 gegründet wurde

Berühmte Männer aus Schlaggenwald

Schlaggenwald brachte auch einige berühmte Männer hervor, so Kaspar Bruschius (1518-1557), der als Chronist und gekrönter Poet durch seine zahlreichen Abhandlungen in lateinischer Sprache weithin bekannt wurde.
Dann Zacharias Theobaldus (+ 1627), Rektor der Schlaggenwalder Lateinschule, später Professor an der Universität zu Altdorf in Bayern, schrieb die Geschichte des Hussitenkrieges.
Ferner Christoph Grünes (Crinesius, + 1629), Humanist, wurde Professor für orientalische Sprachen an der Universität zu Altdorf in Bayern, schrieb das erste syrische Lexikon.
Der Dichter Clemens Stephanis, dessen Jedermannspiel „Die geistliche Aktion" während der Reformationszeit große Beachtung fand, ist ebenfalls aus Schlaggenwald gebürtig.
Auch Cölestin Werner, der letzte Abt des Zisterzienserstiftes Plaß, wurde in Schlaggenwald am 10. März 1735 geboren. Er schenkte der St.-Georgs-Kirche in Schlaggenwald acht große Ölgemälde von dem berühmten Maler Brandl.
In Schlaggenwald selbst erblickten zwei bekannte Künstler das Licht der Welt, und zwar Anton Hölperl, der ein ausgezeichneter Porträtmaler war und lange Zeit in Prag als Kunstmaler lebte, sowie Christian Leibelt.
Vor allem aber muß hier der hervorragende Fresken- und Porträtmaler Elias Dollhopf genannt werden, der am 13.1.1703 in Tachau geboren wurde,

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